"Geschlossene Gesellschaft" - Von der Hölle zwischen Menschen im Paris der 40er

Sartre-Inszenierung von Thomas Oliver Niehaus im Variete "Maxim"

Wien (OTS) - Eine radikale Inszenierung von Jean-Paul Sartres "Geschlossene Gesellschaft" wird von 12. bis 31. Jänner 1998 (jeweils MI - SA, 20 Uhr) unter der Regie von Thomas Oliver Niehaus im Wiener Variete "Maxim" gezeigt werden. Das zwielichtige Ambiente eines Nachtclubs im von den Deutschen besetzten Paris der 40er Jahre wird für drei Menschen (Dina Kabele, Claudia Marold und Volker Wahl) zu ihrer persönlichen Hölle.

"Die Hölle, das sind die anderen." (aus: "Geschlossene Gesellschaft"). In Jean-Paul Sartres existentialistischem Einakter machen einander drei Fremde, zwei Frauen und ein Mann, auch das "Leben" nach dem Tod noch zur Hölle. Die Dreiecksbeziehung dieser "Geschlossenen Gesellschaft" läßt Parallelen zu Sartres Beziehung mit seiner Lebensgefährtin Simone de Beauvoir erkennen.

Thomas Oliver Niehaus arbeitete bereits als Regisseur und Regieassistent mit Claus Peymann, Hans Neuenfels u.a. am Burgtheater (Horvaths "Jugend ohne Gott"/Lusterboden), der Staatsoper, dem Schauspielhaus Zürich und für die Wiener Festwochen. Neben Dina Kabele, Claudia Marold und Volker Wahl spielt Simone Neumayr; die Kostüme hat Christine Ludwig gestaltet.

Die Galapremiere am Montag, 12. Jänner 1998, 20 Uhr, findet zugunsten des "SOS Kinderdorf"-Projekts "Bienenhaus" im Variete "Maxim" (1010 Wien, Opernring 11) statt. Weitere Vorstellungen sind von 14. bis 31. Jänner jeweils MI-SA, 20 Uhr (14.-17., 21.-24., 28.-31.1.1998) zu sehen. Karten zu öS 220,- (150,- ermäßigt) sind unter 0660/7149 (zum Ortstarif) erhältlich.

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