Waldviertel: 40 Kleinkläranlagen in den nächsten Jahren

Abwasserreinigung außerhalb der Gelben Linie

St.Pölten (NLK) - Die Abwasserreinigung ist in vielen
Gemeinden noch ein großes Problem: Die niederösterreichischen Gemeinden haben daher einen Abwasserreinigungsplan ausgearbeitet, der festlegt, wer für die Entsorgung zuständig ist. Ausschlaggebend dafür ist die "Gelbe Linie", die markiert, in welchem Gebiet sich die Gemeinde der Abwasserklärung annimmt. Außerhalb dieser Linie sind die Eigentümer selbst für eine sachgemäße Entsorgung verantwortlich. Im Waldviertel werden nun vor allem privaten Haushalte in Einzellagen außerhalb dieser Linie von der Umweltberatung und dem Büro für Dorf- und Stadterneuerung unterstützt: In den Bezirken Gmünd, Horn, Krems, Waidhofen an der Thaya, Zwettl und Melk (nördlich der Donau) sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre 40 Kleinkläranlagen errichtet werden. Die NÖ Landesregierung stellte dafür im Rahmen der Projektförderung "Ökologie und Umwelt" einen Betrag von 350.000 Schilling zur Verfügung. Für die Planung stehen drei erfahrene Ingenieurbüros bereit, die Planung, Bauaufsicht und die Einreichung des
jeweiligen Projektes übernehmen. In Absprache mit dem Planer kann ein Teil der Arbeiten als Eigenleistung angegeben werden. Die Dorferneuerung gewährt dafür eine Unterstützung von 50 Prozent bzw. höchstens 6.000 Schilling. Genossenschaften erhalten die Förderung für Informationsveranstaltungen und für eine Vorstudie. Bund und Land fördern außerdem Einzelanlagen mit je 4.000 Schilling pro Einwohnergleichwert und 350 Schilling pro Laufmeter Kanal. Interessierte Gemeinden erhalten von der Umweltberatung
eine kostenlose Erstberatung und viele Tips.

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