Höchtl: Sekten, U-Bahn Verlängerung und Vereine – Schwerpunkte der Telefonsprechstunde für das Wiener Umland

Niederösterreich, 15.12.97 (NÖI) Im Rahmen der zweistündigen Telefonsprechstunde des Nationalratsabgeordnete des Bezirkes Wien-Umgebung Josef Höchtl standen insbesondere die Themen Vereine, U-Bahn Verlängerung ins Wiener Umland und Sekten im Mittelpunkt des Interesses. Besorgt zeigte sich die Bevölkerung insbesondere hinsichtlich der geplanten Verschlechterung des Vereinsrechtes
durch das Bundesministerium für Inneres. ****

Die ÖVP hat mittels einer parlamentarischen Anfrage an den zuständigen Bundesminister sofort gegen die verschärften Bestimmungen, welche die Tätigkeit der rund 20.000 in Niederösterreich ansässigen Spar-, Sport- und Kulturvereine enorm beeinträchtigen bzw. fast verhindern, protestiert und wird auch in Zukunft die Rolle des Anwaltes für die Vereine, welche – so Höchtl – einen maßgeblichen Baustein jeder Gemeinde dartellen, übernehmen.

Ebenso von Interesse war der gesamte Komplex hinsichtlich der Anerkennung von Religionsgemeinschaften. Zufrieden zeigten sich
die Anrufer über den kürzlich erfolgten Beschluß im Nationalrat, daß Sekten auch weiterhin die Anerkennung als
Religionsgemeinschaft - mit den verschiedenen Folgewirkungen wie etwa der Abhaltung eines Religionsunterrichtes in den Schulen -weiterhin verwehrt bleibt.

Der Bereich des öffentlichen Verkehrs, welcher bei jeder Telefonsprechstunde des Abgeordneten zu den Schwerpunkten zählt, konzentriert sich derzeit aufgrund der enormen Verkehrsströme in die Bundeshauptstadt (täglich beträgt das Kfz-Aufkommen rund 250.000 Fahrzeuge) insbesondere auf die Verlängerung der U-Bahn in das Wiener-Umland. Obwohl es dem Abgeordneten klar ist, daß es
sich hier um ein langfristiges Projekt handelt, ist es ihm
wichtig, daß sich möglichst bald eine Projektgruppe bildet.
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