Erfolgreiche Zusammenarbeit:

Donau-Uni fördert Praxisunterricht an der HTL St.Pölten

St.Pölten (NLK) - Schüler der HTL St.Pölten unterstützen die Forschungsarbeit des Zentrums für Biomedizinische Technologie der Donau-Universität Krems und lernen dabei, wie Projekte in der Praxis durchgeführt werden. In kleinen Teams wurden bisher unter anderem Softwareprogramme, Simulationsschaltungen und Interfacekarten entwickelt, die in die Forschungsprojekte im
Bereich der Biomedizinischen Technologie der Donau-Universität einfließen. So lieferten die Schüler der Abteilung Elektronik-Informatik unter der Leitung von Dipl.Ing. Gerhard Gruber und Dr. Herbert Wagner Mikroprozessorschaltungen für die Entwicklung neuer Blutreinigungsverfahren, die für Patienten mit Multiorganversagen oder auch zur Leberunterstützung und zur Entfernung von Blutfetten eingesetzt werden sollen.

Als nächstes soll die Entwicklung von Schaltkreisen mit Signalprozessoren vergeben werden. Diese werden dann im Rahmen
eines Grundlagenforschungsprojektes über den Einfluß magnetischer Felder auf spezifische Zellfunktionen eingesetzt.

"Von dieser Zusammenarbeit profitieren beide Seiten", sagt Dipl.Ing. Gerd Vogt, Leiter der Arbeitsgruppe Elektronik und Meßtechnik des Zentrums für Biomedizinische Technologie. Die Schüler lernen unter Realbedingungen, anwendungsbezogene Projekte aufzubauen. Projektplanung und die Erstellung von Fertigungsunterlagen werden ebenso vermittelt wie Teamfähigkeit
und der Umgang mit technischer Literatur. Für die Donau-Universität bedeutet die Zusammenarbeit eine Effizienzsteigerung, da durch die Vergabe von diesen längerfristigen Projekten an die HTL St.Pölten eigene freie Entwicklungskapazitäten geschaffen werden.

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