Muzik: Rasche Umweltverträglichkeitsprüfung der B 301

Temporäres Fahrverbot auf der Tangente würde nur zu einer Verkehrsverlagerung führen

St. Pölten (SPI) - "Die Vorbereitungen für die Umweltverträglichkeitsprüfung der B 301 sind bereits weit gediehen. Jede unnötige Umplanung und jedes weitere Hinausschieben der Umweltverträglichkeitsprüfung führt jedoch zu unnötigen Verzögerungen, die angesichts des täglichen Stauchaos auf der Tangente im Sinne der Wirtschaft und der tausenden niederösterreichischen Pendler nicht länger hingenommen werden können. In diesem Zusammenhang muß dem Wiener Wirtschaftskammerobmann Walter Nettig recht gegeben werden",
stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik, zu Aussagen Nettigs am vergangenen Wochenende fest.****

"Gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden und Bewohnern konnte in jahrelangen Diskussionen Übereinstimmung über wesentliche Bereiche des Baus der
B 301 erzielt werden. Eine Problemlösung nach dem Florainiprinzip kann nämlich auch nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Das frühmorgendliche Verkehrschaos auf der Südosttangende sollte vielmehr Anlaß sein, die Planungen und die Realisierung der B 301
- also der Entlastungsstraße für die Tangente - zu beschleunigen. Die vom Wiener Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek geplante Maßnahme eines temporären Lkw-Fahrverbotes würde zwar zu einer Entlastung der Tangente, aber gleichzeitig zu einem Verkehrsinfarkt in den Gemeinden südlich von Wien führen - das kann von Niederösterreich so nicht hingenommen werden", so Labg. Hans Muzik abschließend. (Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN