NOVELLE DER WOHNBAUFÖRDERUNG SETZT NEUE MASSTÄBE

Fuchs verkündet Ende der leeren Sozialrhetorik

Wien (ÖVP-Klub) - "Die heutige Novellierung des Wiener Wohnbauförderungs- und -sanierungsgesetzes ist ein Meilenstein
der neuen Wiener Wohnbaupolitik", unterstrich der Wohnbauspre-
cher der Wiener Volkspartei, LAbg. Georg Fuchs, anläßlich der Beschlußfassung in der heutigen Landtagssitzung. Die Novelle
setzt vier Forderungen der Volkspartei durch: Maßnahmen für
junge Wohnungssuchende, soziale Treffsicherheit der Förderungs-maßnahmen, Impulse für die innerstädtische Sanierung und den erleichterten Zugang zu einer Eigentumswohnung. *****

"Die heutige Novelle bringt die Ausweitung der Subjektförderung
auf geförderte Eigentumswohnungen", unterstrich Fuchs. "Dies
hilft vor allem einkommensschwachen Jungfamilien, die - so wie
73 Prozent der Wienerinnen und Wiener - eine Eigentumswohnung
haben wollen. Damit die Treffsicherheit auch in späteren Jahren beibehalten wird, wurde erstmals im Gesetz festgelegt, daß das Familieneinkommen und die Haushaltsgröße alle fünf Jahre überprüft werden."

Die Novelle beschreite aber auch bei der Wohnbeihilfe in sa-
nierten Althäusern neue Wege, führte Fuchs aus: "Unabhängig vom Zeitpunkt des Mietvertragsabschlusses innerhalb der 15jährigen Förderungsdauer kann die Stadt den Zins bis auf die Höhe des Kategorie-C-Zinses herabsubventionieren. Natürlich orientiert
sich die Beihilfe am Familieneinkommen." Zusätzlich werde so
eine Durchmischung mit jungen Menschen in abgewohnten Problem-gebieten der Stadt erreicht.

"Was die Bürger unserer Stadt erwarten, sind Antworten auf die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation und klare Maßnahmen - Ge-setze, die wirken und keine leeren Worthülsen oder Taktiere-reien", erklärte Fuchs. "Diese Novelle enthält eine Reihe von arbeitsplatzschaffenden Förderungsmaßnahmen." Wenn man voraus-setzt, daß 600.000 Schilling einen Dauer-Arbeitsplatz sichern, bedeutet die geförderte Wohnhaussanierung in einem Umfang von
2,9 Milliarden Schilling die Sicherung von 4.800 Arbeitsplätzen
im Wiener Bau- und Baunebengewerbe.

Damit zusätzliches Kapital von gewerblichen Bauträgern, aber
auch die gigantischen Rücklagen der gemeinnützigen Wohnbau-gesellschaften, in die Wirtschaft gepumpt werden können, wird
auch die Begründung von Wohnungseigentum in geförderten Sanie-rungshäusern erlaubt. "Auf diese Weise wird auch der Spekula-
tion mit abgewohnten Substandardhäusern auf Kosten der Kleinst-verdiener ein Riegel vorgeschoben", legte Fuchs dar.

"Diese Gesetzesnovelle hat große soziale Auswirkungen, macht Schluß mit der Sozialrhetorik und setzt die von der Bevölkerung gewünschten Taten", stellte Fuchs abschließend fest.

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