HÖGER:ARBEIT FÖRDERN STATT ARBEITSLOSIGKEIT FINANZIEREN

LHStv. Höger bei Eröffnung des neuen AMS in Neunkirchen

St. Pölten (SPI) Wir müssen in Zukunft die Arbeit fördern und nicht die Arbeitslosigkeit unterstützen. Arbeit gibt es in unserer Gesellschaft genug und damit haben wir die Chance, den Menschen
die größte Beleidigung der Menschenwürde, nämlich die Arbeitslosigkeit, zu ersparen, wenn wir die entsprechenden Förderungsschienen forcieren, erklärte Landeshauptmannstv. Ernst Höger Freitag nachmittags bei der Eröffnung des neuen AMS in Neunkirchen, bei der er den Einsatz des AMS-NÖ für die Lehrlingsinitiative der Bundesregierung als ebenso vorbildlich lobte, wie die Qualifikationsoffensiven. So hat etwa das AMS in Niederösterreich mit dem Qualifizierungsverbund Triestingtal die größte Einrichtung dieser Art auf europäischer Ebene geschaffen. "Es wäre der falsche Weg, den Arbeitssuchenden einfach Geld in die Hand zu drücken, aber zu sagen wir brauchen Dich leider nicht.
Ziel muß es sein, den Menschen Arbeit zu geben", betonte Höger.

Ein vorbildliches Beispiel in diesem Bereich ist etwa das Projekt "Startbahn" in Bad Vöslau, wo Langzeitarbeitslose in den verschiedensten Bereichen, die vom regionalen Gewerbe nicht abgedeckt werden, neue Beschäftigung finden und nach und nach von der Wirtschaft übernommen werden, so der Landeshauptmannstv. weiters. "Ganz wesentlich ist aber vor allem das Engagement des
AMS hinsichtlich der Jugendbeschäftigung, dem mit der Einrichtung eines weiteren BerufsInfozentrums (BIZ) in Neunkirchen Rechnung getragen wird. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und die Lehrstellenproblematik werden einen der gemeinsamen Schwerpunkte
der Arbeit im kommenden Jahr bilden", hob der Landeshauptmannstv. weiters hervor.

Großartige Arbeit leistet das AMS auch immer wieder beim
Kampf um jeden Arbeitsplatz in Niederösterreich. "Während andere immer wieder lakonisch vom Zusperren reden, stehen der ÖGB-NÖ, die AK-NÖ und das AMS gemeinsamen mit den Förderstellen des Bundes immer bereit wenn es darum geht, gefährdete Betriebe zu retten.
Und auch wenn dieser Kampf nicht immer gewonnen werden kann, so
muß man ihn immer wieder führen. Denn wo einmal zugesperrt ist, wird nicht wieder aufgesperrt", erinnerte Höger. Mit diesem Kampf um jeden Arbeitsplatz konnten wir in den letzten Jahren direkt und indirekt die Beschäftigung von rund 12.000 Menschen erhalten. "Und jeder mit der Wirtschaft Beschäftigte weiß wie schwer es ist, innerhalb kürzester Zeit 12.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen", betonte der Landeshauptmannstv. abschließend.

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