'Washington Times': Österreichisches 'Religionsgesetz schafft Religion zweiter Klasse Utl.: Internationale Kritiker vergleichen österreichische

Washington/Wien (OTS) - Gesetzesinitiative mit vorgehensweise in Rußland und Griechenland

- Die'Washington Times' berichtete in
ihrer gestrigen Ausgabe über das mit Stimmen der ÖVP und SPÖ beschlossene 'Bundesgesetz zur Anerkennung für religiöse Bekenntnisgemeinschaften'. Die Zeitung spricht von einem 'strikten Gesetz', daß 'Religionen zweiter Klasse' schafft.

Zitiert wird unter anderem Mrs. Karen Lord, Beraterin für religiöse Freiheit der Menschenrechtsorganisation Helsinki Commission, die meinte, daß das österreichische Gesetz "ein Wahn an Vorschriften und Kontrolle von religiösen Minderheiten durch den Staat" ist. Lord sagte weiters, daß bereits 'Rußland sich einen Mechanismus angeeignet hat, um soziale Rechte religiösen Bewegungen zuzugestehen, allein basierend auf deren Größe, Geschichte und Tradition. Die österreichische Regierung hat nun mit diesem Gesetz dieselben Mechanismen übernommen', so Lord.

Der Franzose John Gratz, Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Religionsfreiheit sagte in dem Bericht, daß man als Angehöriger von religiösen Minderheiten nun 'als Bürger zweiter Klasse angesehen wird'.

Der Italienische Religionsexperte Massimo Introvigne meinte, daß 'Österreich Mitglied der Europäischen Union ist und durch die Vorgangsweise bei diesem Gesetz möglicherweise vom Europäischen Parlament kritisiert wird'.

Zusammengefaßt sehen Kritiker das österreichische Gesetz als 'striktestes im westlichen Europa'. Nicht einmal in Griechenland, das zwar keine Gruppen überwachen möchte aber 'Verbreitung jedes Glaubens außer dem griechisch-Orthodoxen stark einschränkt', gibt es derartige Intentionen.

'Nach der scharfen Kritik von österreichischen Experten und Regierungsstellen, wie der des Verfassungsdienstes hat nun die ÖVP genau das erreicht, was vorher prophezeit wurde: Österreichs Ansehen bezüglich religiöser Freiheit wird mit der restriktiven Vorgehensweise gegenüber religiösen Minderheiten mit Rußland und Griechenland verglichen', kommentierte Scientology-Sprecher Andreas Böck die Kritik.

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