Auer: Wirtschaft setzt weiter auf ausschließliche Belastung der Arbeitnehmer

Während Gewinne steigen, will Wirtschaft mehr Geld von den Beschäftigten

St. Pölten, (SPI) - "Bei realen Einkommens- und Sozialabstrichen bei den unselbständig Beschäftigten plant die Wirtschaft offensichtlich einen neuerlichen Anschlag auf die Taschen der Arbeitnehmer. So ist der Forderungskatalog von WK-Obmann
Maderthaner - beispielsweise weitere Belastungen der Beschäftigten bei Freizeitunfällen, die Streichung des freien Tages zur Suche eines neuen Arbeitsplatzes, Verschlechterungen für die Lehrlinge, die Abschaffung von Einkommensvorrückungen für die Arbeitnehmer -eine bodenlose Frechheit angesichts steigender Unternehmensgewinne und zweistelliger Zuwachsraten der Gehälter in den Vorstandsetagen", kritisierte die Sozialsprecherin der NÖ-Sozialdemokraten, Abg. Helene Auer.****

Während die Aktienbörsen florieren und astronomische Kapitalgewinne an der Tagesordnung sind, schon die bloße Ankündigung von Beschäftigtenabbau die Aktienkurse in die Höhe treiben und jeder finanzielle Beitrag der Wirtschaft zum sozialen System mit einer sofortigen Ablehnung und Wehgeschrei ob der Armut der Unternehmer verweigert wird, geraten die Arbeitnehmer immer
mehr unter Druck und sehen ihre erkämpften Rechte gefährdet. Doch wer glaubt, diese neoliberalen Forderungen stoßen auf taube Ohren, der irrt. Gerade die niederösterreichische Volkspartei erweist
sich als gelehriger Schüler, wenn es darum geht, den Unternehmern noch ein paar Schilling mehr zu sichern.

"Der Schritt zur Einführung der allgemeinen Sonntagsarbeit wurde mit der Pröll-Verordnung zur Multiplex-Öffnung längst getätigt, die Verteidigungsreden der VP NÖ sind nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver. Weitere Maßnahmen werden erst nach den Landtagswahlen folgen. Die VP NÖ und Pröll haben sich die Unterstützung der Unternehmer mit der Befürwortung der Sonntagsarbeit und der Abschaffung mancher Feiertage längst gesichert. Für die Arbeitnehmer könnte es ein böses Erwachen geben - denn mit ihren Interessen hat die neoliberale Volkspartei
wirklich nichts am Hut", so Labg. Helene Auer abschließend. (Schluß) fa

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