Öko-Audit: Österreich im Spitzenfeld

Auf Initiative von Umweltminister Bartenstein wird Förderungsaktion erweitert

Wien (OTS) - Österreich liegt im Spitzenfeld bei der Umsetzung der EMAS-Verordnung - ein Verdienst der Öko-Audit-Förderungsaktion des Umweltministeriums. Die Umweltförderungskommission hat daher am Donnerstag in der Kommunalkredit die Initiative von Minister Dr. Martin Bartenstein aufgegriffen und eine Erweiterung dieser Aktion beschlossen. Ab 1998 können zusätzlich folgende Branchen um eine Förderung ansuchen: Handel, Kfz-Reparatur und -Handel, Bau, Wäschereien, Chemische Reinigungen, Färbereien. Im Rahmen der Öko-Audit-Aktion wurden seit 1995 Fördergelder in Höhe von S 58 Mio. vergeben. Zu den Branchen, die bis jetzt die Aktion am meisten genutzt haben, zählen Abfallbehandler, Tischler und Molkereien.

Von der Umweltförderungskommission (Vorsitz: Dr. Johannes Hawlik) wurde am Donnerstag auch ein neuer Förderungsschwerpunkt "Biomassekleinanlagen" beschlossen. Die Zielgruppe dieser Förderung:
Betriebe, Landwirte, Vereine kirchliche Organisationen. Insgesamt stehen 1998 S 10 Mio. für diesen Schwerpunkt zu Verfügung. Die Fördermittel werden im Rahmen einer Ausschreibung (Start: Anfang 1998) vergeben.

Ausschreibungen werden grundsätzlich im Bereich der Umweltförderung an Bedeutung gewinnen. Dr. Reinhard Platzer, Chef der Kommunalkredit, über die die Umweltförderung abgewickelt wird, am Donnerstag dazu: "Die erste Ausschreibung für die Aktion "Thermische Gebäudesanierung" war ein Erfolg, sodaß wir diese objektive und punktgenaue Förderungsvergabe, bei der nur die besten Projekte zum Zug kommen, im kommenden Jahr weiter forcieren werden. Es wird daher neben der Biomasseförderung eine neuerliche Ausschreibung für die "Thermische Gebäudesanierung" geben, aber auch in anderen Bereichen sind Ausschreibungen geplant."

1997 wurden vom Umweltministerium auf Vorschlag der Umweltförderungskommission knapp 500 inländische Projekte (umweltrelevantes Investitionsvolumen: S 2,1 Mrd.) und sieben Ostprojekte mit einer Gesamtförderung in Höhe von S 500 Mio. unterstützt.

Rückfragen & Kontakt:

Kommunalkredit
Cornelia Schragl-Kellermayer (01/31 6 31/532)

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS