Studio NÖ und Ö1 laden zur Pressekonferenz "Work in Progress"

Wien (OTS) - Am Dienstag, den 16. Dezember findet um 10.30 Uhr
im RadioCafe im RadioKulturhaus die gemeinsam vom Studio Niederösterreich und Österreich 1 veranstaltete Pressekonferenz "Work in Progress" statt. Das Thema der PK: Künstler aus Gugging bemalen Objekte für das KlangTheater GanzOhr, das im Frühjahr 1998 eröffnet wird. Und: Der Maler Johann Garber aus dem "Haus der Künstler" in Gugging wird während der Pressekonferenz letzte Hand an die von ihm bemalten Ohren legen. Für Gespräche stehen zur Verfügung: NÖ-Intendant Dr. Paul Twaroch, Ö1-Programmchef Alfred Treiber, die Maler Franz Ringel und Adolf Frohner, Präsident der "Gesellschaft der Freunde des Hauses der Künstler in Gugging". Weiters Dr. Johann Feilacher, Leiter des "Hauses der Künstler" in Gugging, der auch die Künstler vorstellen wird: Johann Garber,
Otto Tschirtner - von ihm werden zwei sogenannte "Kopf-Füßler" zu sehen sein und August Walla, der in den nächsten Wochen die Eingangstür zum KlangTheater GanzOhr bemalen wird.****

Die Kooperation vom Studio Niederösterreich und Österreich 1 mit den Künstlern aus Gugging hat zwei Gründe: Intendant Paul Twaroch sieht die Arbeit der Künstler aus dem niederösterreichischen Maria Gugging als Beitrag Niederösterreichs und des Landesstudios Niederösterreich zum RadioKulturhaus, Ö1-Programmchef Alfred Treiber hat vor ziemlich genau 30 Jahren die ersten Radiosendungen über den Psychiater Leo Navratil und die Künstler von Gugging gemacht und fühlt sich seitdem der Idee -Zusammenhänge zwischen Psychose, Kreativität und Kunst zu erforschen - verbunden.

In den nächsten Tagen ist Baubeginn für den zweiten Teil des RadioKulturhauses, das KlangTheater GanzOhr. Das von Andre Heller, Hans Hoffer und Alfred Treiber erdachte Projekt wird jetzt schrittweise realisiert. Es gliedert sich in drei Teile: das zentrale akustische Erlebnis als KlangTheater, den ComputerAnimationsraum für virtuelle Führungen und den visuellen Bereich, bei dem es einerseits die Zusammenarbeit mit dem Linzer
Ars Electronica Center gibt, andererseits die von Andre Heller erfundenen "Fliegenden Ohren".

Das Projekt "Fliegende Ohren" - für das namhafte österreichische Künstler, u.a. Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Christian Ludwig Attersee, Hermann Nitsch und Friederike
Mayröcker, Ohren gestaltet und zur Verfügung gestellt haben - hat jetzt eine wesentliche Bereicherung erfahren: Der in Wiesbaden lebende Computerkünstler Roland Blum entwickelt - basierend auf diesen Vorlagen - dreidimensional im Raum "fliegende" Ohren-Animationen. Diese "künstlichen" Ohren schweben um reale Objekte -Ohren samt Hammer, Amboß und Trommelfell -, die in ORF-Werkstätten hergestellt und von Johann Garber in den letzten Wochen bemalt worden sind. Während der PK wird der Künstler letzte gestaltende Hand an die Objekte legen.(ih)

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