NÖ Straßenbau löste 1997 Investitionen von über 2,5 Milliarden aus

Pröll: Straße und Schiene verlangen vernünftigen Mittelweg

St.Pölten (NLK) - Über 2,5 Milliarden Schilling bauwirksame Investitionen wurden heuer mit dem Ausbau des Bundes- und Landesstraßennetzes in Niederösterreich ausgelöst. Dazu gehören unter anderem Großprojekte wie der vierspurige Ausbau der B 3 zwischen Stockerau und Tulln, die Umfahrung Großmotten und die Anschlußstelle Stockerau Mitte (A 22 Donauuferautobahn). Darüber hinaus wurden zahlreiche Sanie-rungsarbeiten durchgeführt, Lärmschutzwände und Brücken errichtet und Ortsdurch-fahrten neu gestaltet. Auch der Ausbau von Kreisverkehrsanlagen wurde
forciert. 55 derartige Anlagen sind bereits in Betrieb, ebenso
viele sind derzeit in Planung bzw. in Bau.

Bei der Umsetzung dieser Bauvorhaben ist der NÖ Straßendienst auf zahlreiche Firmen, Techniker, Architekten etc. angewiesen, die heute ins Neue Landhaus in St.Pölten geladen waren. Als Hausherr und oberster Chef des Straßenbaues in Nie-derösterreich dankte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll für die gute Zusammenarbeit, die seit Jahren Garant für den notwendigen Ausbau des niederösterreichischen Stra-ßennetzes sei. In diesem Zusammenhang gab Pröll auch ein klares Bekenntnis zum weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes ab. Der öffentliche Verkehr könne aber nur funktionieren, wenn ein gut ausgebautes Straßennetz zur Verfügung stehe. Ziel sei es, hier auch in Zukunft einen vernünftigen und den Anforderungen der Zeit entsprechenden Mittelweg zu gehen.

In Niederösterreich stehen auch 1998 für den Ausbau des Straßennetzes rund 2,5 Milliarden Schilling zur Verfügung. Wesentliche Bauvorhaben werden unter anderem die Weiterführung des vierspurigen Ausbaues der B 3 zwischen Tulln und Frauendorf, der weitere Ausbau der B 37 zwischen Gföhl und Großmotten sowie der Bau der Nordspange Wiener Neustadt (B 21) sein. Vorangetrieben
wird ebenso der Neubau der Donaubrücke Pöchlarn sowie der Bau der Ortsumfahrungen Amstetten, Ziersdorf, Mörtersdorf, Wolkersdorf und Tulln (Südumfahrung). Dazu kommen Sanierungsarbei-ten auf der A 1 Westautobahn im Raum Neumarkt, im Bereich zwischen Altlengbach und St.Pölten sowie auf der A 2 Südautobahn im Bereich der Anschlußstellen A 3 und A 21 (Wiener Neudorf). Die Anschlußstelle Korneuburg West - Leobendorf (A 22/B 208) wird im Sommer des kommenden Jahres fertig. Auch der Ausbau der Straßen-meistereien wird vorangetrieben. So werden in Laa an der Thaya und Wolkersdorf neue Betriebsgebäude errichtet und die Standorte Mank und Scheibbs ausgebaut.

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