Sivec: Fördermittel für die niederösterreichischen Grenzregionen bei EU-Osterweiterung.

Wirtschaft und Infrastruktur für die Herausforderungen bereitmachen!

St. Pölten, (SPI) - "Die erfolgreiche Verabschiedung eines von den sozialdemokratischen EU-Abgeordneten im Europaparlament eingebrachten Antrages betreffend der Finanzierung eines Förderungsprogrammes für die Grenzregionen Österreichs im Zuge der EU-Osterweiterung wird von den NÖ-Sozialdemokraten freudig begrüßt. Nur mit einem effizienten und über mehrere Jahre dauernden Förderungsprogrammes mit einer entsprechenden
Ausstattung wird es möglich sein, die ohnehin nicht verwöhnten niederösterreichischen Grenzregionen für die EU-Osterweiterung vorzubereiten", stellt der Weinviertler SP-Labg. Herbert Sivec
heute in einer Stellungnahme fest.****

Das Förderprogramm für die Grenzregionen wäre ähnlich konzipiert wie das integrierte Mittelmeerprogramm, welches seitens der Union aus Anlaß des Beitritts Spaniens und Portugals ins Leben gerufen wurde. Nicht nur eine angepaßte Wirtschaftsförderung, auch der Ausbau der Infrastruktur sowie Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung stellen wichtige Eckpunkte des
Förderungsprogrammes dar. Während seitens der österreichischen ÖVP-Abgeordneten dieses Förderungsprogramm - im außenpolitischen Ausschuß - vorerst abgelehnt wurde, konnte im EU-Parlament nun
doch eine breite Mehrheit dafür gefunden werden. Bedenklich ist in diesem Zusammenhang nur, daß LH Erwin Pröll auf die Forderung der Sozialdemokraten aufgesprungen ist und nun auch ein Grenzlandförderungsprogramm verlangt, dies aber offensichtlich nicht zu seinen Parteikollegen in Brüssel durchgedrungen ist.

"Kein anderes Land ist wie Österreich, im speziellen Niederösterreich, in der Union dermaßen von der EU-Osterweiterung betroffen. Deshalb ist eine gesicherte und fundierte Vorbereitung, die Konzeption entsprechender Rahmenbedingungen sowie die Rücksichtnahme auf die vorherrschenden regionalen und wirtschaftlichen Strukturen gefordert. Gerade jene niederösterreichischen Grenzregionen, welche ohnehin bisher von
der Entwicklung nicht gerade verwöhnt wurden, verdienen nun unsere besondere Aufmerksamkeit", so Abg. Herbert Sivec abschließend. (Schluß) fa

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