Bescheidene 11 Schilling Aufwand für jeden Haupstadtprojekt-Besucher

NÖPLAN bezeichnet F-Gratzers Zahlenspiel als Weihnachtsmärchen

St. Pölten (OTS) - "Ein Weihnachtsmärchen, bei dem höchstens der G'schichtenerzähler über den langen Bart stolpert", meint Hauptstadtplaner Dipl.-Ing. Norbert Steiner auf die Zahlenspielereien von F-Klubobmann Bernhard Gratzer betreffend der Kosten für die NÖPLAN-Besucherbetreuung.

Mehr als 500.000 interessierte Besucher waren seit dem Spatenstich des historischen Hauptstadtprojekts bis zu den "Tagen der offenen Tür" mitte September 97 von der NÖ Landeshauptstadt Planungsgesellschaft betreut worden.

Die finanziellen Aufwendungen dafür in fünf Jahren: exakt 5.556,614 Schilling. Dies ergibt pro Besucher einen bescheidenen Einsatz von 11 Schilling (inklusive Multivision für Niederösterreichs Schulen, Ausstellungsmaterial, Stadtführer, Folder, Pläne, Internet udgl.)

"Gratzers Aussagen über 13 Millionen für die NÖPLAN-Besucher-Betreuung sind absurd, es wurden auch keine 20 Millionen Schilling für Eröffnungen durch den Herrn Landeshauptmann aufgewendet", versichert NÖPLAN-Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Steiner. Wenn der F-Klubobmann mit dem "Tor zum Landhaus" eine "weitere Feier auf Kosten der Steuerzahler" ortet, müssen ihn die Hauptstadtplaner enttäuschen: Dies ist gar kein Projekt des Landes.

Ziel der NÖPLAN-Öffentlichkeitsarbeit war es, möglichst allen Niederösterreichern einen Besuch in der neuen NÖ Landeshauptstadt zu ermöglichen. Hauptstadtmanager Steiner: "Zu Projektbeginn war jeder zweite Landesbürger noch nie in St. Pölten. Der anhaltende Besucherstrom zeigt, daß auch der Einsatz der Mittel berechtigt war".

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