Neues kommunales Informationssystem für Tulln

Stadt ist 100. Anwender der geografischen Datenverwaltung

St.Pölten (NLK) - Die Stadtgemeinde Tulln wird künftig ihre kommunalen Aufgaben noch besser und schneller bewältigen können als bisher. Die Verwaltung regionaler geografischer Daten wie Grundstückskataster, Kanal, Wasserleitung, Flächenwidmung, Naturbestand etc. wird durch ein neues geografisches Informationssystem enorm erleichtert, das heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das Informationssystem "GemGIS" ist führend in ganz Österreich und Tulln die 100. Gemeinde, die davon Gebrauch macht. Außerdem können die Daten dieses Informationssystems mit anderen EDV-Dateien aus dem Bereich Bauamt, Buchhaltung,
Meldewesen etc. verknüpft werden.

Das Informationssystem GemGIS wurde von der gemdat NÖ gemeinsam mit vier führenden Anbietern von Kommunalsoftware entwickelt. Die NÖ Gemeinde-Datenservice Ges.m.b.H bietet ihre EDV-Dienste schon seit rund 20 Jahren an. Von 23 Gemeinden mit gemdat-EDV im Jahr
1980 ist die Zahl der Anwender-Gemeinden auf derzeit 401 angewachsen.

Bürgermeister Willi Stift hob hervor, daß bis jetzt 1,3 Millionen Schilling in das neue Informationssystem investiert wurden. Die Stadt Tulln sei an einer raschen Serviceleistung für ihre Bürger interessiert. Tulln wachse überaus stark an, derzeit sind 800 Wohnungen in Bau.

Landtagspräsident Franz Romeder erinnerte an die Gründung der gemdat in der Zeit nach der Kommunalstrukturreform, als Banken und Gemeindevertreterverbände zusammenarbeiteten und ein neuartiges System der Kommunalverwaltung ins Leben riefen. Seither habe eine unvorstellbare Entwicklung eingesetzt, Niederösterreich habe sich zu einem der Vorreiter unter den österreichischen Bundesländern entwickelt.

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