Bauerneinkommen durch Landentwicklung sichern:

Hollabrunn verbessert regionales Klima

St.Pölten (NLK) - Wasser und Boden zu schonen, das regionale
Klima zu verbessern und eine klimagerechte Bewirtschaftung zu sichern, ist Ziel des Landentwicklungsprojektes Hollabrunn, das
vom NÖ Landschaftsfonds und von der EU im Rahmen einer Ziel 5b-Förderung mit 4,4 Millionen Schilling unterstützt wird. "Wir wollen mit dem Landentwicklungs-Projekt eine langfristige und umweltschonende Bewirtschaftung erreichen und damit die Einkommensgrundlagen der Bauern verbessern", erklärt Dipl.Ing. Ernest Reisinger von der NÖ Agrarbezirksbehörde, die das Projekt betreut. Der Raum Hollabrunn lebe hauptsächlich von der Landwirtschaft und leide daher besonders unter der Trockenheit der vergangenen Jahre. Reisinger: "Um das Problem in den Griff zu bekommen, pflanzen wir Hecken an, die den Wind bremsen, sodaß der Boden feucht gehalten werden kann. Außerdem wurden Obstbäume gepflanzt. Insgesamt wurden dafür 30 Hektar Ackerboden stillgelegt." Mit all diesen Maßnahmen könnte eine Ackerfläche von rund 800 Hektar geschützt werden.

Besonderes Augenmerk lege man auf den Grunder Teich, der in nächster Zeit zu einem Biotop umfunktioniert werden soll. "Das Biotop soll als Rückhaltebecken dienen und ein zentraler landschaftlicher Anziehungspunkt für die Region werden", erläuterte Reisinger. Die Baukosten belaufen sich auf 12 Millionen Schilling.

Um möglichst viele Landwirte für die Landentwicklung zu gewinnen, werden vom Verein "Arbeitsgemeinschaft zur
Landentwicklung im Raum Hollabrunn" laufend Informationsveranstaltungen und Schulungen abgehalten. "Der Bevölkerung müssen unsere Probleme verständlich gemacht werden", betont Reisinger.

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