EU-Energieförderung: Ein Drittel geht nach Österreich

Brüssel (OTS) - Die EU-Kommission hat gestern beschlossen, 18 Mio. ECU für die Kofinanzierung von Machbarkeitsstudien für die Erweiterung des transeuropäischen Energienetzes zu genehmigen. Von diesen Mitteln erhalten österreichische Energiegesellschaften knapp 5 Mio. ECU zur Durchführung von Untersuchungen wie z.B. geologische Tests, technische Planungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen und seismische Simulationen, die für den Ausbau des Gaspipeline-Netzwerkes in Österreich notwendig sind.

Die steirische Ferngas AG erhält 398.500 ECU zur Finanzierung von Studien zur Durchführung des Gaspipeline-Projekts Krift-Pyhrn-Liezen. Mit 1.5 Mio ECU kofinanziert werden Untersuchungen der OMV für die Gas-Pipeline Baumgarten-italienische Grenze und die Planung des Ausbaus von unterirdischen Erdgaslagern durch die Rohölaufsuchungs AG in Puchkirchen mit 2.91 Mio. ECU.

Die transeuropäischen Gasnetzwerke sind für die Vollendung des internen Energiemarktes von Bedeutung und sichern eine kontinuierliche und flexible Gaszufuhr. Österreich ist durch seine geographische Lage zu einem Knotenpunkt europäischer Gaslieferungen geworden.

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