Gehrer: OECD-Bildungsreport bestätigt internationale Qualität

Österreichs Volksschüler sind Europameister in den Naturwissenschaften

Wien/Paris (OTS) - BITTE SPERRFRIST 17 UHR BEACHTEN!

Österreichs Volksschüler sind Europameister
in den Naturwissenschaften und belegen Spitzenplätze in
Mathematik. Das ist das Ergebnis der heute in Paris vorgestellten internationalen Studie "Bildung Kompakt 1997". Ziel dieser
jährlich von der OECD erstellten Studie ist der Vergleich der Bildungssysteme in unterschiedlichen Staaten anhand von
Indikatoren und statistischen Daten. Die Studie bestätigt zudem
den Trend zu höheren Bildungsabschlüssen. Bei den öffentlichen Bildungsausgaben für Schulen liegt Österreich zudem vor Deutschland. ****

"Die Ergebnisse der OECD Studie sind ein Erfolg für Österreichs Schulen und Österreichs Lehrer. Sie dokumentieren die hohe internationale Qualität unseres Bildungssystems. Diesen Standard
zu sichern und auszubauen ist vorrangiges Ziel der bildungspolitischen Arbeit des Unterrichtsministeriums", so Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer.

ÖSTERREICHS VOLKSSCHÜLER SIND EUROPAMEISTER IN DEN NATURWISSENSCHAFTEN

In der 3. Und 4. Klasse Volksschule belegt Österreich im Vergleich mit 15 anderen OECD-Ländern in den Naturwissenschaften den dritten Platz und in Mathematik den fünften Rang. In den Naturwissenschaften sind Österreichs Volksschüler die besten Europas. Die österreichischen Schülerinnen und Schüler liegen damit vor jenen aus Großbritannien und den USA. Österreichische Mädchen schneiden in der Untersuchung etwas schlechter ab als Buben, liegen aber deutlich über dem OECD Durchschnitt.

TREND ZU HÖHEREN BILDUNGSABSCHLÜSSEN

Beim Anteil der Bevölkerung mit höherem Schulabschluß ist Österreich international im Spitzenfeld und an der vierten Stelle in der EU. 69 Prozent der zwischen 25-und 64-jährigen Österreicher haben einen höheren Bildungsabschluß (zum Vergleich: 68 Prozent in Frankreich und 61 Prozent in den Niederlanden Prozent). Der Bevölkerungsanteil mit höherer Bildung ist in Österreich gegenüber dem Vorjahresbericht um ein Prozent angestiegen.

ÖSTERREICH BEI BILDUNGSAUSGABEN FÜR SCHULEN VOR DEUTSCHLAND

Was die öffentlichen Bildungsausgaben für den Schulbereich bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt betrifft, befindet sich Österreich im Schnitt der OECD Länder (5,3 Prozent Anteil des BIP). Spitzenreiter bei den öffentlichen Bildungsausgaben ist Norwegen mit 6,8 Prozent. Die USA geben 4,9 Prozent aus,
Deutschland nur 4,5 Prozent und Japan sogar nur 3,8 Prozent.

Bei den durchschnittlichen Ausgaben pro Schüler liegt Österreich bei den zehn- bis 19-Jährigen ebenso wie im vorigen Jahr an zweiter Stelle sämtlicher OECD-Staaten, vor den USA und Deutschland und nur hinter der Schweiz. Bei den Volksschulen liegt Österreich bei den Ausgaben pro Schüler ebenso an zweiter Stelle, eindeutig vor Deutschland, Japan und Frankreich.

Der OECD Report basiert im wesentlichen auf den Zahlen des
Jahres 1995 und gibt einen guten Einblick in bisherige
Entwicklungen und Auswirkungen unterschiedlicher nationaler Strategien im Schul- und Hochschulbereich.
(Schluß)

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