Schmitz Cargobull: In Europa zuhause

Altenberge/Horstmar (ots) - Schmitz-Anhänger ist einer der führenden Hersteller von Nutzfahrzeugen in Deutschland. Mit Stückzahlen, die in diesem Geschäftsjahr über 10.000 gefertigten Einheiten liegen, zählt das Unternehmen zu den Spezialisten der Serienfertigung von Sattelaufliegern für den schweren Fernverkehr. Im Markt der Kühlfahrzeuge hat sich Schmitz-Anhänger durch sein Fahrzeugbaukonzept auf der Basis von dampfdiffussionsdichten Isolierpaneelen auf vielen europäischen Märkten durchgesetzt.

Schmitz Cargobull-Produkte werden europaweit über eigene Vertriebsorganisationen vermarktet, im Nahen und Fernen Osten sowie in Übersee über eine zur Schmitz-Gruppe gehörenden Exportgesellschaft. Die Schmitz-Gruppe verfügt mit den Produktionsstandorten Altenberge, Vreden, Toddin/Mecklenburg-Vorpommern und Berlin über vier Fertigungsstätten in Deutschland; daneben werden Schmitz Cargobull-Produkte in Bulgarien, Großbritannien und der Schweiz gefertigt. Die in verschiedenen Fertigungstiefen angebotenen Ferroplast-Isolierpaneele werden von Fahrzeugbauern in Europa bis hin nach Südafrika zur Produktion deren Eigenmarken verwandt.

Im Stammwerk Altenberge, vor über 100 Jahren gegründet, werden Pritschenfahrzeuge mit Plane und Spriegel und die sich mehr und mehr durchsetzenden Schiebeplanen-Auflieger (Sattelcurtainsider) gefertigt; von hier gingen die Impulse aus, neben der ladezeit-optimierenden Schiebeplanentechnik vor allem Auflieger mit niedrigereren Aufsattelhöhen zu nutzen. Unter dem Motto "Hinunter in die Höhe" verhalf Schmitz Cargobull der Fernverkehrsbranche gemeinsam mit den Lkw-Herstellern in den letzten Jahren zu einem neuen Standard der Transporthöhe. Wurden früher bei der gesetzlichen Maximalhöhe von 4,00 m lichte Innenhöhen von höchstens rund 2,40 bis 2,60 m gefahren, sind heute 2,75 bis 2,80 m i.L. fast schon Standard; mit Sonderkonstruktionen können sogar 3,00 m lichte Innenhöhe z.B. für den dreilagigen Transport der in der Automobil-Industrie gängigen Gitterboxen gefahren werden.

Mit der Ferroplast-Technik revolutionierte Schmitz-Anhänger den bis dahin von GFK dominierten Kühlfahrzeugbau bereits in den siebziger Jahren. Die damals von Schmitz entwickelte Technik vereinte die Vorteile eines hohen Isolierwertes mit denen der grossen Festigkeit, die schließlich zum selbsttragenden Fahrzeugaufbau bei Schmitz führte.

Mit den Schmitz Cargobull Produkten ist das Unternehmen europaweit in vielen Ländern Marktführer, in Deutschland liegt der Marktanteil der Schmitz Cargobull-Produkte bei ca. 25 Prozent. Bei Sattelpritschen liegen diese Anteile mit ca. 30 Prozent deutlich höher, im Marktsegment der isolierten Kofferfahrzeuge haben sie sich selbst im Langzeitvergleich über 50 Prozent stabilisiert.

Mit weit über 100 Millionen DM Investitionen innerhalb der letzten fünf Jahre in die Modernisierung der Betriebsstätten in Deutschland und in die Errichtung einer vom Bundesforschungsministerium geförderten Produktionsanlage für FCKW-freie Isolierpaneele für Kühlfahrzeuge dokumentiert Schmitz-Anhänger seine Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern und dem Produktions-Standort Deutschland.

Das inzwischen permanent durchgeführte Fertigungs-Rationalisierungprojekt sowohl für Altenberge als auch für Vreden hat an beiden Produktionsstätten zu mehr als den erwarteten Ergebnissen geführt. Die von der Stärkung des Standortes Deutschland geprägten Produktionsphilosophie ist gewachsen aus der über 100-jährigen Unternehmer-Tradition in Altenberge.

ots Originaltext: Schmitz-Anhänger Fahrzeugbau-Gesellschaft mbH
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