Schmitz-Anhänger Fahrzeugbau-Gesellschaft mbH, Altenberge/Horstmar: Überzeugende Halbjahresdaten

Altenberge/Horstmar (ots) - Die Schmitz-Anhänger Fahrzeugbau-Gesellschaft mbH kann nach einem erfolgreich abgeschlossenen Geschäftsjahr 1996/97 (31. März 1997) mit einem Umsatzzuwachs im zweistelligen Bereich auf 705 Mio DM nun auch mit einem erstklassigen Halbjahresergebnis für das laufende Geschäftsjahr 1997/98 aufwarten. Während die Schmitz-Gruppe im Vergleichszeitraum des vergangenen Geschäftsjahres 292 Mio DM Umsatz erreichte, konnte das Halbjahr 1997/98 per 30. September 1997 mit 432 Mio DM abgeschlossen werden. Das entspricht einer Steigerung von 48 Prozent. Das laufende Geschäft läßt im Forecast für das Gesamtjahr einem Umsatz von rund 922 Mio DM (konsolidierter Gruppenumsatz) erwarten. Die erwartete Umsatzsteigerung wurde auf der Basis des abgeschlossenen Halbjahres vorsichtig auf etwa 31 % veranschlagt. Mit dem Umsatz ist auch das Ergebnis gewachsen; die derzeitige Umsatzrendite von 4,0 Prozent wird zum Geschäftsjahresende auf 4,5 Prozent ansteigen.

Zielsetzung des Unternehmens für die Zukunft ist es, auf der Basis des durch ein Restrukturierungsprogramm angestossenen inneren Wachstumes der vergangenen Jahre das Außenwachstum deutlich zu verbessern. Im Geschäftsjahr 1997/98 ist es der Schmitz-Gruppe gelungen, die internen Rationalisierungseffekte umzusetzen in Verkaufserfolge auf allen von Schmitz belieferten Märkten. Mit behutsamer Personalpolitik und weiter fortgeführten Rationalisierungsmaßnahmen wurde dabei der Auftragsbestand bei wesentlich höherem Tagesausstoß auf immer noch über vier Monaten Reichweite stabilisiert. Die inzwischen realisierte Planungsflexibilität läßt dennoch kürzere Lieferzeiten von zwei bis drei Monaten zu.

Mit etwa sechs Prozent mehr Mitarbeitern am Stichtag 30. September 1997 (insgesamt 2.117) hat die Schmitz-Gruppe eine Steigerung des Pro-Kopf-Umsatzes von 346.000 DM am Ende des Geschäftsjahres 1996/97 um 24 Prozent auf 456.000 DM erreicht. In die Stichtagsberechnung nicht einbezogen ist die Übernahme des Personals in Gotha sowie dort gleich vom Start her notwendiger zusätzlicher Mitarbeiter. Ebenso nicht eingerechnet sind die Einstellungen, die noch bis zum Geschäftsjahresende hin erfolgen. Per 31. März 1998 wird die Gesamtbelegschaft der Schmitz-Gruppe um rund 15 Prozent auf etwa 2.300 Mitarbeiter angewachsen sein.

Obwohl der Markt immer noch von Überkapazitäten gekennzeichnet ist, konnte die Schmitz-Gruppe die durch signifikante Produktivitätsfortschritte erreichte Zahl von derzeit rund 50 arbeitstäglich vom Band laufenden Fahrzeugeinheiten problemlos absetzen. Die derzeitige Auftragslage erfordert darüber hinaus einen weiteren Produktivitätsfortschritt, den Schmitz bereits zum Ende des Geschäftsjahres erreicht haben wird. Vorsichtig rechnet das Unternehmen mit einer Jahresgesamtproduktion von über 11.000 Fahrzeugeinheiten, zum größten Teil aus dem Kerngeschäft der schweren Fernverkehrs-Sattelauflieger. Dies entspricht einer Steigerung von rund 50 Prozent gegenüber Vorjahr.

Die Schmitz-Gruppe hat in diesem Geschäftsjahr bereit 12 Mio DM investiert, das sind 45 Prozent mehr als im Geschäftsjahr 1996/97. Die Investitionen flossen im wesentlichen in die auch in diesem Jahr fortgeschriebenen Reengineering- und Restrukturierungsprogramme.

Die gegenüber den beiden Vorjahren im wesentlichen unveränderte Bilanzstruktur der Aktiv-Seite zeigt, daß es Schmitz-Anhänger gelungen ist, den deutlich gesteigerten Produktionsausstoß mit qualifizierten Logistikprogrammen für die Bevorratungsoptimierung zu bewältigen. In den Passiva hingegen hat die Schmitz-Gruppe das Eigenkapital gestärkt; die Eigenkapitalquote liegt bei 27 Prozent.

Auch der Cash-Flow hat sich gegenüber dem letzten Geschäftsjahr nochmals verbessert. Er betrug 1996 / 97 für die Gruppe 44,7 Mio DM, im ersten Halbjahr 1997/98 bereits 30,8 Mio DM und wird zum Geschäftsjahresende bei über 60 Mio DM liegen.

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