Auer: ÖVP-NÖ versucht neuerlich die Jungwähler zu ködern!

Vom "klaren Signal an die Jugend und die Frauen" bis zum Hinauswurf der Jugendkandidatin.

St. Pölten, (SPI) - "Die VP NÖ scheint wieder die Liebe zu den Jungwählern für sich entdeckt zu haben und ködert mit einem angeblichen "Fixmandat" für die Junge ÖVP im kommenden Landtag. Damit steht eine erfolgreiche Wahlkampfmasche aus der untersten Schublade vor einer Neuauflage - denn bereits 1993 zeigte sich auf ernüchternde Weise, wie Pröll & Co. mit ihren Versprechungen umzugehen pflegen", kritisiert SP-Labg. Helene Auer diesbezügliche Äußerungen der JVP-NÖ.****

Galt die 25jährige Iris Kroner aus dem Bezirk St. Pölten für LH Erwin Pröll am 3. Februar 1993 noch als "Fixstarter" für die VP Riege und als "klares Signal an die Jugend und die Frauen" in Niederösterreich, war wenige Wochen später nach geschlagener und verlorener Wahl keine Rede mehr vom sicheren Platz im NÖ Landtag. Kroners Mandat wurde zur Befriedigung von Bündeinteressen benötigt, die Versprechen Prölls an die Jugend und die Frauen waren schnell vergessen.

Sollte die VP NÖ und ihr Landehauptmann Pröll wirklich allen Ernstes glauben, daß sich die Frauen und die Jugend mit dem gleichen ´Schmäh´ wie 1993 ködern lassen? Prölls Zusicherungen und Versprechen werden auch 1998 nach dem Wahltag nichts mehr wert
sein - im Vorfeld geht es der VP NÖ ausschließlich um möglichst viele Stimmen der Jugend und der Frauen. "Spätestens am 23. März, wenn es wieder gilt, die Mandate an jene Bündefunktionäre zu verteilen, die auf ihren sicheren Sitz im Landtag pochen, folgt
das erneute böse Erwachen für die Jugend und die Frauen. Es ist wirklich erschütternd, daß die VP die Wiederholung ihrer wahltaktischen Masche aus dem Jahr 1994 probiert und offenbar auf die Vergeßlichkeit der Menschen in Niederösterreich setzt", so Helene Auer abschließend.
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