Gentechnik/Volksbegehren/Sonderausschuß/Pressekonferenz Verhöhnung des Gentechnik-Volksbegehrens: Initiatoren beraten über weitere Vorgangsweise, Pressekonferenz am Montag, den 8.12.1997

Wien (OTS) - Nach dem in fast allen Punkten ergebnislos verlaufenen parlamentarischen Gentechnik-Sonderausschuß (5.12.1997) werden Initiatoren ihre weitere Vorgangsweise bekanntgeben.

- Nach dem in fast allen Punkten ergebnislos
verlaufenen parlamentarischen Gentechnik-Sonderausschuß zum Thema Freisetzungen beraten die Inititoren des Gentechnik-Volksbegehrens dieses Wochenende über ihre weiteren Schritte. Kommenden Montag werden sie diese in einer Pressekonferenz bekanntgeben. Im Vorfeld kündigten die Initiatoren an, daß sie eine weitere Verhöhnung der 1,2 Millionen Unterzeichner des Gentechnik-Volksbegehrens, aus umwelt-und demokratiepolitischen Gründen nicht akzeptieren könnten. Als mögliche Konsequenz wird auch ein Ausstieg aus dem parlamentarischen Ausschuß diskutiert. Die von den Initiatoren im Ausschuß präsentierten Forderungen des Volksbegehrens wären alle im Rahmen des nationalen rechtlichen Handlungsspielraums erfüllbar gewesen. Es ist vollkommen inakzeptabel, daß sich die Regierungsparteien auf Druck der Gentechnik-Industrie erneut gegen diese berechtigten Anliegen gestellt haben, erklärte Univ.Doz. Dr. Peter Weish, Sprecher des Gentechnik-Volksbegehrens.

Einladung zur Pressekonferenz: Gentechnik-Volksbegehren - Wie weiter?

Montag, 8.12.1997, 11.00 Uhr Cafe Griensteidl, Michaelerplatz, Wien

Teilnehmer: Univ.Doz. Dr. Peter Weish, Sprecher des Gentechnik-Volksbegehrens Mag. Lothar Lockl, GLOBAL 2000, Mag. Alexander Egit, Greenpeace Österreich

Weitere Informationen: Greenpeace: Mag. Alexander Egit, 0664-3262555, Bettina Tasser 0664-3386503 GLOBAL 2000: Mag. Lothar Lockl, 0664-3086547 --

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