HAHN: AUSBILDUNG DER TURNUSÄRZTE VERBESSERN!

Spitalsdirektoren und Primarii sollen vermehrt ausbilden

"Die Zukunft der optimalen ärztliche Betreuung ist in Frage gestellt, denn nur eine bestmögliche Ausbildung kann die Bewältigung der medizinischen Vorsorge in den kommenden Jahren sicherstellen", kritisierte der Gesundheitssprecher der Wiener Volkspartei, GR Dr. Johannes Hahn, en gegenwärtigen Stand der Ausbildung von promovierten Jungärzten. Eine Umfrage der Ärzte-kammer zeigte, daß 88 Prozent aller Turnusärzte die postpromo-tionelle Ausbildung für veränderungswürdig halten. Die jungen Ärzte resümieren, daß die Ausbildungsqualität teilweise kata-strophal sei und sie nur mehr zu Tätigkeiten zur Systemerhal-
tung, wie Injektionen verabreichen, Blutdruck messen und Zettel ausfüllen herangezogen werden. *****

"Schlecht ausgebildete Ärzte sind nicht nur eine Gefahr für den Patienten, sie kosten auch noch eine Menge, da aus Unsicherheit
eine Fülle - oft unnötiger - Untersuchungen angeordnet wird", stellte Hahn fest.

Die Volkspartei fordert daher:

1. Die gesundheitspolitische Reformkommission soll sich mit der Qualität der Medizinerausbildung in den Wiener Krankenhäusern befassen.

2. Ein Pflichten- und Ausbildungskatalog (Tätigkeitsprofil) für Turnusärzte ist umgehend und verpflichtend in Kraft zu setzen,
um Gefälligkeitsbestätigungen in den Zeugnissen zu verhindern
und die Prüfung am Ende der Ausbildung vorzubereiten.

3. Spitalsdirektoren und Primarii sind vermehrt heranzuziehen,
um Jungmediziner qualitativ hochwertig auszubilden und sie auch
an Visiten, Stationsbesprechungen, Fallbesprechungen etc. teil-nehmen zu lassen.

"Diese Maßnahmen wären ein kleinen, aber entscheidender Schritt
in Richtung einer aktiven und verantwortungsbewußten Gesund-heitspolitik", erklärte Hahn abschließend.

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