AK-Dirnberger: Feiertage-Abschaffung kommt nicht in Frage

Maderthaner geht es nur um Gewinnmaximierung für die Taschen der Unternehmer

Wien (OTS) - "Mittlerweile wird jede Forderung der Unternehmer mit dem Argument der Arbeitsplatzsicherung untermauert. Bei der Abschaffung der Feiertage ist es nicht anders. In Wahrheit geht es dem Präsident Maderthaner aber doch nur um noch mehr Gewinn die Unternehmer", mit diesen Worten reagierte AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) auf die Forderung des Wirtschaftskammerpräsidenten nach Abschaffung des Stefanitages und des Nationalfeiertages (!) als arbeitsfreie Tage.

"Das kommt überhaupt nicht in Frage", stellt Dirnberger namens der Arbeitnehmervertretungen AK und Gewerkschaft fest und sagt in Richtung Bundesregierung: "Wenn die Bundesregierung auch nur daran denken sollte dieser Forderung nachzugeben, dann werden Maßnahmen folgen, gegen die die Reaktionen von ÖGB und AK auf die ursprünglichen Pläne zur Pensionsreform ein vergleichsweises "laues Lüfterl" waren.

Die Begehrlichkeiten der Wirtschaftskammerfunktionäre sind maßlos angesichts sinkender Lohnstückkosten, steigender Produktivität und einer besonderen Rentabilität der Investitionen bei niedrigen Kreditzinsen. Deshalb so Dirnberger, will Maderthaner die wirtschaftliche Situation schlecht reden, um für seine Klientel noch mehr auf Kosten der Arbeitnehmer herauszuholen schloß Dirnberger.

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