Dorfmeister-Stix:Drogenfreie Zone rund um Schulen als Schutz für Jugendliche

Niederösterreich, 5.12.1997(NÖI) "Der von Bundesministerin Gehrer gemachte Vorschlag einer drogenfreien Zone im Umkreis von
300 Metern rund um Schulen wäre ein wichtiger Schritt bei unserem Kampf gegen den Mißbrauch von Suchtgift unter Jugendlichen.
Dadurch könnten nämlich die immer unverschämter agierenden Drogendealer abgeschreckt und deren Tätigkeit in der Nähe von Schulen unterbunden werden. Und es sollte dadurch vor allem gelingen, für unsere Kinder und Jugendlichen erhöhten Schutz zu gewähren", so LAbg. Desiree Dorfmeister-Stix.****

Daneben hält Dorfmeister-Stix aber auch projektbegleitende Maßnahmen, wie die Aufklärung durch Projektarbeiten in den Schulen für Lehrer und Schüler und natürlich die Einbindung der Eltern und Schulärzte, für absolut notwendig.

Die Zahlen diverser Drogenstatistiken sprechen eine deutliche Sprache: Es gibt immer mehr drogenabhängige Jugendliche, wobei das Einstiegsalter immer mehr sinkt. Designerdrogen werden vermehrt
und hauptsächlich für die Zielgruppe der Jugendlichen produziert. Kinder und Jugendliche stehen immer stärker im Visier von Dealern. Dadurch werden auch Schulen zunehmend Orte von Drogenkonsum. "Das muß mit allen Mitteln verhindert werden", so die Abgeordnete.

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