WKÖ-Präsident Maderthaner eröffnete Bildhauerausstellung

"Wir werden alle Verwässerungsversuche in Richtung einer Verschulung der Lehrausbildung in die Schranken weisen"

Wien (PWK) - In Anwesenheit zahlreicher prominenter Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Militär eröffnete WKÖ-Präsident Leo Maderthaner am Dienstag abend eine Bildhauerausstellung im Haus der Wirtschaft. Mit der Ausstellung soll gezeigt werden, welche hervorragenden Bildhauer aus ganz Österreich in der zuständigen Bundesinnung vertreten sind. Die ausgestellten Exponate können käuflich erworben werden. Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit, Arbeiten nach eigenen Vorstellungen in einer "lebenden Werkstätte" anfertigen zu lassen, die von Olaf Schöner betreut wird. Die Ausstellung kann noch bis Freitag, den 5. Dezember, in der Wiedner Hauptstraße 63 besichtigt werden. ****

WKÖ-Präsident Maderthaner würdigte die Ausstellung als "kräftigen Beweis für die Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wirtschaft". Gemeinsam sei allen dreizehn Ausstellern, daß sie über eine fundierte berufliche Ausbildung verfügen und professionell mit den Werkstoffen umgehen. "Vorzüge, von denen die österreichische Wirtschaft profitiert und um die uns nach wie vor andere Länder beneiden". Die Ausstellung sei aber auch ein guter Anlaß, anhand der Praxis die Vorzüge des österreichischen dualen Ausbildungssystems aufzuzeigen "und alle Verwässerungsversuche in Richtung einer Verschulung der Lehrausbildung in die Schranken zu weisen", so Maderthaner.

Für Edith Corrieri, Bundessektionsobmann-Stellvertreterin und Bundesinnungsmeisterin der Bildhauer, Binder, Bürsten- und Pinselmacher, Drechsler, Korb- und Möbelflechter sowie Spielzeughersteller, zeigt die Austellung einen repräsentativen Querschnitt moderner, klassischer und sakraler Handwerkskunst. Im Zuge der Gewerberechtsnovelle konnte die Innung erfolgreich verhindern, daß Bildhauer ein freies Gewerbe wurden, "denn Kunst setzt die Beherrschung des Handwerks voraus", so Corrieri.

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