Ferkel werden gegen Grippe geimpft:

Gesunde Tiere können besser vermarktet werden

St.Pölten (NLK) - "Die sogenannte Ferkelgrippe ist eine der gefährlichsten Krankheiten in der Schweineproduktion und
verursacht hohe wirtschaftliche Verluste", erklärte heute Dr. Martin Deinhofer von der Abteilung Veterinärangelegenheiten des Amtes der NÖ Landesregierung. Seit kurzem gebe es endlich einen wirksamen Impfstoff gegen den Krankheitserreger Mycoplasma hyopneumoniae. Deinhofer: "Der NÖ Ferkelring entwickelte mit der Landeskammer der Tierärzte NÖ ein Konzept für ein landesweites, dokumentiertes Impfprogramm. Seit 1. Oktober 1997 werden alle
Ferkel des NÖ Ferkelringes geimpft." Die Impfung erfolge ausschließlich durch die Betreuungstierärzte des NÖ Tiergesundheitsdienstes, der einen fachgerechten und lückenlosen Impfschutz gewährleiste. Außerdem würden im Sinne des Tierschutzes Arzneimittel sparsam verwendet. Nach den Worten Deinhofers können durch die flächendeckende Impfung Ferkel angeboten werden, die einen guten Gesundheitszustand aufweisen. Geimpfte Tiere sind
gegen Atemwegserkrankungen weniger anfällig und haben sowohl bessere Mastleistungen als auch geringere Ausfälle. Außerdem würden die Tiere von den Tierärzten regelmäßig betreut. "Das bringt auch entscheidende Wettbewerbsvorteile, weil die Tiere
besser vermarktet werden können", unterstrich Deinhofer. Mit dem Impfprogramm übernehme Niederösterreich eine echte Vorreiterrolle.

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