RUPP : ARBEITNEHMER SIND DER FPÖ-NÖ NICHTS WERT

Arbeitnehmer empört über "F-weg mit den Schutzbestimmungen"

St. Pölten (SPI) Der jüngste Eklat den sich die Freiheitlichen im Zusammenhang mit den ArbeitnehmerInnen in Niederösterreich geleistet haben, ist die Forderung von F-Abgeordneten Marchat nach einer sofortigen Ausserkraftsetzung sämtlicher ArbeitnehmerInnenschutzbestimmungen, die bei den Arbeiterinnen und Arbeitern des Bezirkes helle Empörung ausgelöst hat. Die Arbeitnehmer sind der FPÖ einfach nichts wert und alle blauäugigen Beteuerungen eines Eintretens für die Beschäftigten entpuppen sich als in Worthülsen gefaßtes Nichts, stellte Mittwoch der St. Pöltner SPÖ-Landtagsabgeordnete Anton Rupp zum jüngsten Schreiben der FPÖ an alle Gewerbetreibenden des Bezirkes klar, in dem F-Abgeordneter Marchat die ArbeitnehmerInnenschutzbestimmungen als völlig wirtschaftsfeindlich bezeichnet und deren sofortige Ausserkraftsetzung gefordert hatte.

Nach der Gründung einer blauen Richtungsgewerkschaft und dem Ersuchen an die Unternehmen, diese zu finanzieren - was einem ehrlichen Arbeitnehmervertreter kalte Schauer über den Buckel jagt -, dem Outing von FPÖ-Abgeordneten und AK-Kammerrat Haberler, der Lehrlinge als Läuse bezeichnet und das AMS als Vermittlungsbüro für Sozialfälle zum Zwecke der Schädigung der Betriebe einschätzt, ist die nunmehrige Forderung Marchats die endgültige Bestätigung, was die Arbeitnehmer von der FPÖ zu erwarten haben : Die Liquidation ihrer sämtlichen Rechte, mit einer von den Unternehmen bezahlten Gewerkschaft als Rückendeckung - bloß für wen ? - und eine Zukunft als das Ungeziefer der Gesellschaft. "Mit der FPÖ
geht die Arbeiterschaft wahrlich lausigen Zeiten entgegen. Aber
wer sagt, daß sie da mitgeht", so Rupp abschließend. (Schluß)nk/ns

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