Studie belegt: LASIK-Methode ist erfolgreich Zufriedene Patienten widerlegen Skeptiker - Zirm: Operationsmethode hat sich durchgesetzt"

Innsbruck (OTS) - Eine wissenschaftliche Studie, die am Sanatorium der Kreuzschwestern in Hochrum bei Innsbruck durchgeführt wurde, belegt jetzt den Erfolg der LASIK-Augenchirurgie, der operativen Laser-Behandlung von starker Fehlsichtigkeit. Bei allen untersuchten Patienten konnte die Sehleistung bedeutend verbessert werden. 99,6 % der Patienten würden sich sofort wieder für eine LASIK-Behandlung entscheiden.

Seit Juni 1995 werden am Augenchirurgie- und Laserzentrum in Hochrum bei Innsbruck routinemäßige Nachuntersuchungen nach der LASIK-Operation genauestens dokumentiert und analysiert. Die Ergebnisse werden in einer prospektiven Studie laufend veröffentlicht. "Das ist nicht zuletzt auch ein Rechenschaftsbericht gegenüber meinen Patienten und trägt dazu bei, daß die Erfahrungen und Ergebnisse der LASIK-Chirurgie transparent sind", meint Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm, der am Dienstag nachmittag im Augenchirurgie- und Laserzentrum Hochrum die 1000. LASIK-Operation durchgeführt hat.

Die Ergebnisse:

Von den kurzsichtigen Patienten kamen vor der LASIK- Behandlung 86,9 % auf eine unkorrigierte Sehleistung (Visus) von maximal 0,1. Mit dieser Sehleistung ist ohne Brille gerade noch das Zählen der Finger einer Hand möglich (die optimale Sehleistung des Auges liegt bei 1,0). Sechs Monate nach der LASIK-Operation hatte sich die Sehleistung der Patienten in allen Fällen entscheidend verbessert:
83,1 % der Behandelten verfügten nun über eine unkorrigierte Sehleistung von mindestens 0,5.

Ausgewertet wurden Kurzsichtigkeiten bis zu -20 Dioptrien. Bei 90 % der kurzsichtigen Patienten zwischen -10 bis -20 Dioptrien konnten innerhalb von sechs Monaten Verbesserungen auf +/- 2 Dioptrien erzielt werden. Bei 70 % der Patienten wurden nach einem halben Jahr Ergebnisse von +/- 1 Dioptrie erreicht.

85,7 % der weitsichtigen Patienten kamen vor der LASIK-Behandlung auf einen Visus von höchstens 0,4. Sechs Monate nach der Operation erreichten 60 % der weitsichtigen Patienten bis +4 Doptrien einen Visus von 0,8 und 50 % einen Visus von 1,0 oder darüber. Über 90 % dieser Patienten konnten mit der LASIK-Operation auf +/- 1 Dioptrie korrigiert werden.

Generell erreichten 85 % der kurz- oder weitsichtigen Patienten die bestmögliche Korrektur auf Anhieb (einen Tag bis zu einer Woche nach der Operation), geht aus der Studie hervor. Besonders deutlich werden die Erfolge der LASIK-Chirurgie auch bei der Messung der Patientenzufriedenheit. Die Patienten geben vor allem die Schmerzlosigkeit der Behandlung und die Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Operation als Gründe ihrer positiven Beurteilung an.

Beeindruckend ist, daß sich 99,6 % der behandelten Patienten sofort wieder für eine LASIK-Behandlung entscheiden würden. Dies und auch die Tatsache, daß im Dezember im Hochrum bereits die 1000. Operation nach der LASIK-Methode durchgeführt wurde, ist für Prof. Zirm Beweis dafür, daß sich diese Operationsmethode gegen hohe Fehlsichtigkeit durchgesetzt hat.

Die LASIK-Methode

Bei der "Laser in situ Keratomileusis"-Methode (LASIK) wird mit einem sogenannten "lamellierenden Schnitt" ein Läppchen an der Hornhautoberfläche eingeschnitten. An der nasalen Seite behält dieses Läppchen ("flap") eine Verbindung zur Hornhaut, an der es wie ein Türflügel umgeklappt werden kann. Anschließend wird mit dem Laser eine genau berechnete Scheibe in der Hornhautmitte abgedampft. Durch diese Veänderung der Hornhaut wird die Brechkraft des Auges korrigiert. Zum Schluß wird der auf die Seite geklappte "flap" wieder zurückgelegt. So bleibt die Hornhautoberfläche völlig intakt und das Läppchen ist nach circa drei Wochen wieder fest mit dem darunterliegenden Gewebe verbunden.

Mit Hilfe der LASIK-Technik können sowohl Kurz- und Weitsichtigkeit, als auch Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) korrigiert werden. Der Anwendungsbereich erstreckt sich von +8 Dioptrien Weitsichtigkeit bzw. -20 Dioptrien Kurzsichtigkeit bis zu 6 Dioptrien Astigmatismus. Ein großer Vorteil der Methode ist auch die völlige Schmerzlosigkeit, selbst nach der Operation treten keine Schmerzen auf. Dennoch ist LASIK ohne Zweifel eine technisch anspruchsvolle und daher auch schwierige chirurgische Behandlungsmethode. "Aus diesem Grund sollten solche Eingriffe auch nur von Augenchirurgen durchgeführt werden, die über die nötige Erfahrung auf dem Gebiet der LASIK-Chirurgie verfügen", betont Univ.-Prof. Zirm.

Information: Univ-Prof. Dr. Mathias Zirm, Augenchirurgie- und Laserzentrum, Sanatorium der Kreuzschwestern Rum. Tel. 0512/234-232, Fax: 0512/264838 oder Ordination: Tel. 0512/581860, Fax:
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