CERWENKA : INTEGRATION MUSS WEITER VERBESSERT WERDEN

. SPÖ-LAbg. Cerwenka begrüßt Integrations-Initiative Votrubas

St. Pölten (SPI) Die Erfahrungen mit der Integration behinderter Kinder vor allem in den Hauptschulen zeigen - im Unterschied zu den Volksschulen - eine mehr als unbefriedigende Situation, die ein gemeinsames Überdenken der gesetzlichen Regelungen durch alle Landtagsfraktionen notwendig macht. Auch die Behindertenorganisationen sollen in diese Überarbeitung
eingebunden werden, erklärte Mittwoch der SPÖ-Landtagsabgeordneter Helmut Cerwenka, der den Vorstoß von Landesrätin Traude Votruba Richtung Reform des im April novellierten Pflichtschulgesetzes im Interesse der Behinderten begrüßte. "Die Integration darf nicht als reine Kostenfrage betrachtet werden und es ist mehr als peinlich, daß in Niederösterreich als einzigem Bundesland offensichtlich keine Einzelintegration möglich ist", unterstrich Cerwenka.

Zurückzuführen ist dies auf den Widerstand der ÖVP bei der Novelle im Frühjahr, den Interessen der behinderten Kinder
wirklich umfassend Rechnung zu tragen. "Die erfolgreiche
Integration in den Kindergärten und Volksschulen muß auch im Hauptschulbereich eine Fortsetzung finden, da es für die behinderten Kinder wie deren Eltern völlig unverständlich ist, warum sie hier plötzlich auf Barrieren stoßen, die die gesamte Integration in Frage stellen", hob der SPÖ-Landtagsabgeordnete hervor. Mit der Schaffung einer Integrationsberatungsstelle auch für den Schulbereich könnte rasch ein erster Schritt gesetzt werden, letztendlich müssen aber all jene gesetzlichen Barrieren entfernt werden, die den Behinderten das menschliche Recht auf ein integriertes Leben auch im Schulbereich verwehren, forderte
Cerwenka abschließend.
(Schluß)nk/ns

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