Kunst.Halle.Krems:

Rotterdam-Zeichnungen und Schilling-Retrospektive

St.Pölten (NLK) - Zwei interessante und ungewöhnliche Ausstellungen sind in den nächsten Wochen in der Kunst.Halle.Krems zu sehen: Eine Retrospektive des Werkes (Dreh- und
Schleuderbilder) von Alfons Schilling vom 3. Dezember 1997 bis 8. Febru-ar 1998 sowie Zeichnungen von Paul Zwietnig-Rotterdam vom
13. Dezember 1997 bis 8. Februar 1998 Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr zugänglich.

Die Alfons Schilling-Retrospektive mit dem Titel "Ich/Auge/Welt
- The Art of Vision" umfaßt 200 Arbeiten des 1934 in Basel geborenen Künstlers, Rotationsbilder, Linsen-rasterfotografien, Raumbilder, Stereobilder und Sehmaschinen. In einzigartiger Kon-sequenz erforschte Alfons Schilling die dreidimensionale Wahrnehmung. Er zweifelte das "natürliche" Sehen an und suchte
nach einer "künstlichen" Erweiterung des Au-ges. Schilling studierte Ende der fünfziger Jahre an der Wiener Hochschule für Ange-wandte Kunst und arbeitete hier mit Günter Brus. Er arbeitete sodann in den USA und in Zürich und kehrte 1986 als Gastprofessor an die Hochschule für Angewandte Kunst nach Wien zurück.

Paul Zwietnig-Rotterdam wurde 1939 in Wiener Neustadt geboren, studierte bei Gütersloh an der Akademie der Bildenden Künste und bei Hans Knesl an der Hoch-schule für Angewandte Kunst in Wien. 1973 übersiedelte er nach New York. Antriebs-quelle für seine Arbeiten ist nach eigener Aussage zu malen, wonach er sich sehnt, Dinge sichtbar zu machen, die hinter dem Realen liegen. Er lotet
die Grenzen, ausge-hend von einem zentralen Blickwinkel, zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion aus. Seine in Krems gezeigten Werke sind ein wichtiger Beitrag zur zeitgenössischen Zeichnung.

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