LR Votruba will Kindergartenmodell ausweiten:

Integrationsberatungsstelle für Schulen

St.Pölten (NLK) - Während die Integration behinderter Kinder in den niederösterrei-chischen Kindergärten problemlos funktioniert und beispielgebenden Modellcharakter über die Grenzen des Bundeslandes hinaus besitzt - was nicht zuletzt in der Tätigkeit der Beratungsstelle für Integration in den Kindergärten in St.Pölten begründet liegt -, mehren sich die Integrationsprobleme im Hauptschulbereich, erklärte Landesrat Trau-de Votruba. "Um
diese Probleme hintanzuhalten, soll nun auch für die Integration
in den Hauptschulen eine entsprechende Beratungseinrichtung installiert werden", for-derte Votruba.

Der bewährte Weg der Integration in den Kindergärten soll und muß logischerweise in den Schulen fortgesetzt werden. Während dies in den Volksschulen fast nahtlos funktioniert, spießt es sich im Hauptschulbereich. Das Gesetz ist dafür zwar ein In-strumentarium, aber alles andere als ein befriedigendes. "Die Integration der behinder-ten Kinder ist als Zukunftsperspektive für eine zukünftige funktionierende Integration in der Gesellschaft zu wichtig, um den derzeitigen Zustand hinnehmen zu können", unterstrich Votruba. "Um eine wirkliche Integration zu gewährleisten, werde ich im Frühjahr mit den Behindertenorganisationen Kontakt aufnehmen und sie erneut zur Mitarbeit einladen, um gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten und durchzusetzen. Die Beratungsstelle für Integration in den Hauptschulen ist aber ein unverzichtbarer erster Schritt,
um Eltern wie Kindern zu helfen, schon jetzt Barrieren und Widerstände, ob gesetzlicher Natur oder von persönlicher Seite der Elternvereine, zu überwinden."

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