GRUBER : FPÖ ENTLARVT SICH ALS FEIND DER ARBEITNEHMER

FPÖ scheint "Endkampf" gegen die Arbeitnehmerrechte auszurufen

St. Pölten (SPI) Während angebliche freiheitliche Arbeiternehmervertreter wie AK-Kammerrat und F-Abgeordneter
Wolfgang Haberler Lehrlinge als arbeitsunwillige Läuse bezeichnen, für die Abschaffung der Lehrlingsschutzbestimmungen eintreten und dem AMS unterstellen, prinzipiell nur Sozialfälle mit dem Ziel zu vermitteln, die Betriebe lahmzulegen, fordert Landtagsabgeordneter Franz Marchat gleich die sofortige Ausserkraftsetzung sämtlicher ArbeitnehmerInnenschutzbestimmungen, weil diese angeblich so wirtschaftsfeindlich seien. Die FPÖ entlarvt sich als Feind aller Arbeitnehmer, stellte Dienstag SPÖ-Landtagsabgeordneter Karl
Gruber anläßlich eines Schreibens F-Marchats an alle Gewerbetreibenden St. Pöltens - Land wie Stadt - klar. "Die FPÖ scheint zum ‘Endkampf’ gegen die Arbeitnehmerrechte angetreten zu sein, wobei der Schnorrbrief der blauen Richtungsgewerkschaft an
die Unternehmen dabei sehr gut ins Bild paßt", warnte Gruber.

In einem Schreiben an alle "Gewerbetreibenden St. Pölten/Land und Stadt" fordert der FPÖ-Landtagsabgeordnete nämlich ".....völlig wirtschaftsfeindliche Gesetze, wie das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, müßten sofort außer Kraft gesetzt werden....".Noch leckerer ist aber die Aussage Marchats, "....wir, die Freiheitlichen, lehnen seit jeher die Form des Kammerzwanges ab....", so der SPÖ-Landtagsabgeordnete. Während nämlich Marchat solches predigt, weigert sich Haberler trotz massivster Rücktrittsaufforderungen seitens seiner Arbeiterkammerkollegen,
des ÖGB sowie von Mitgliedern des Landtags und der
Landesregierung, sich seines "Kammerzwanges" zu entledigen und in der "lausigen Affaire" die einzig anständige Konsequenz, nämlich die Zurücklegung des Kammermandates, zu ziehen, erinnerte Gruber abschließend.
(Schluß)nk/ns

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