Maier: Gentechnikfreie Zone für das Waldviertel

Verzicht auf Gentechnik wird zur landwirtschaftlichen und touristischen Überlebensfrage des Waldviertels

St. Pölten, (SPI) - Gegen den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen und für die Schaffung einer gentechnisch freien Zone für die Land- und Forstwirtschaft im Waldviertel hat sich der Gmünder SP-Landtagsabgeordnete Hans Maier bei der letzten Landtagssitzung
am Donnerstag im Rahmen des "Grünen Berichtes" ausgesprochen.****

"Das Waldviertel und hier ganz speziell der Bezirk Gmünd ist für den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen nicht geeignet. Eine Gesundheitsregion wie das Waldviertel würde sich der Zukunftschancen berauben. Für den Tourismus würde es einen Imageverlust und einen schweren Rückschlag bedeuten", erklärte Maier.

"Das Waldviertel hat in den letzten 15 Jahren insgesamt etwa 100 Mio. Schilling aufgewendet, um das Image der gesündesten Ecke Österreichs zu erhalten - was auch gelungen ist. Gleichzeit ist damit auch ein Zentrum der Biobauernbewegung in Österreich entstanden", freut sich der Gmünder Abgeordnete.

"Tourismus und Landwirtschaft haben ein vernetztes Angebot mit geschlossenen Produktions- und Wertschöpfungskreisläufen erarbeitet, wie es das Modell "Ökokreis Harbach" eindrucksvoll zeigt. Bioprodukte, garantiert ohne Einsatz von Gentechnik, werden vom Konsumenten gut angenommen. Die größten Handelsketten unseres Landes haben auf das Konsumverhalten der Kunden reagiert und ein Gütesiegel geschaffen, das die Genfreiheit der damit ausgezeichneten Produkte garantiert. Waldviertler Produkte werden sicherlich in den Feinkostläden Europas nicht fehlen -vorausgesetzt unsere Natur bleibt von gentechnisch veränderten Pflanzen weiterhin unberührt", schloß Maier.
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