Bristol-Myers Squibb und Arris Pharmaceutical entwickeln Hepatitis-C-Hemmstoffe

Princeton, N.J., und San Francisco (ots-PRNewswire) - Die Bristol-Myers Squibb Company (NYSE: BMY) und die Arris Pharmaceutical Corporation (Nasdaq: ARRS) gaben am 1. Dezember bekannt, daß sie einem Abkommen über die Entwicklung von Proteinase-Hemmern beigetreten sind, um das Wachstum und die Verbreitung einer Infektion mit Hepatitis C-Viren (HCV) zu verhindern, die ein Hauptgrund für chronische Leberkrankheiten ist. Die Bristol-Myers Squibb wird die exklusiven Rechte zur Entwicklung und Vermarktung von allen HCV-Proteinase-Hemmern erhalten, die in der Zusammenarbeit hergestellt werden. Im Gegenzug dazu wird die Bristol-Myers Squibb die Forschungsfinanzierung ebenso wie die Zahlungen für Vorschüsse, Zahlungen nach Herstellungsfortschritt und Zahlungen für Lizenzgebühren gewährleisten. Die finanziellen Bedingungen des Abkommens wurden nicht bekanntgegeben.

Gemäß den Bedingungen des Abkommens wird die Arris ihre gesetzlich geschützte Delta-Technologie anwenden, um wirksame und selektive Hemmstoffe des Proteinase-Enzyms von HCV zu entwickeln. Die Hepatitis-C-Proteinase, ist, ganz ähnlich wie die HIV-Proteinase in dem AIDS-Virus, ein Enzym, welches das Virus zur Reproduktion benötigt.

"Wir freuen uns auf den Beginn dieser Zusammenarbeit mit der Arris", sagte Peter S. Ringrose, Ph.D., Präsident, Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Research Institute. "Die Möglichkeit der Zusammenarbeit für Wissenschaftler von der Bristol-Myers Squibb und der Arris beim Gebrauch von Arris Delta-Technologie zur Entwicklung von potenten Hemmstoffen für dieses bedeutende Schlüsselenzym ist besonders spannend. Wir hoffen, daß wir durch unsere Partnerschaft mit der Arris effektive Behandlungsmethoden entwickeln, um die wachsenden medizinischen Belange anzusprechen, die das Hepatitis C Virus darstellt".

John Walker, der Präsident und CEO der Arris, sagte: "Das Hepatitis C Virus ist mit Sicherheit eines der wichtigsten Ziele, denen sich die Pharmaindustrie heutzutage gegenüber sieht. Die Tatsache, daß die Bristol-Myers Squibb die Arris als Partner zur Zusammenarbeit ausgewählt hat, spiegelt eindeutig ihr Vertrauen in unsere gesetzlich geschützten Kapazitäten im Bereich Chemie, und zwar besonders die Delta-Technologie. Diese Partnerschaft gründet sich auf unser früheres Entdeckungsprogramm von viralen Proteinase-Hemmstoffen, das die Bemühungen um andere wichtige Ziele bei Infektionskrankheiten, neben Herpes-Viren, erheblich erweitert hat. Zusätzlich dazu demonstriert die Zusammenarbeit Arris Fähigkeit, weiterhin einen Entdeckungsweg aufzubauen, der von Pharmapartnern der Weltklasse unterstützt wird und dadurch einen weit gefaßten Krankheitsschwerpunkt und vielfältige Marktchancen bietet".

Ganze vier Millionen Amerikaner und 60 Millionen Menschen weltweit sind mit dem Hepatitis C Virus infiziert. Die HCV-Infektion wiegt viel schwerer als die Hepatitis A oder B und endet sehr viel wahrscheinlicher mit einer chronischen Leberkrankheit. Die Schädigung der Leber aufgrund von HCV ist der Hauptgrund für Lebertransplantationen in den USA. Das Virus ist durch sexuellen Kontakt, intravenösen Drogenkonsum oder Bluttransfusionen übertragbar, die vor 1990 vorgenommen wurden.

Die Arris Pharmaceutical benutzt einen integrierten Ansatz von Arzneimittel-Entdeckung, der die Entwicklung von Arzneimitteln auf Strukturbasis, kombinatorische Chemie und ihre gesetzlich geschützte Delta-Technologie kombiniert, um kleine Molekül-Therapeutika dort für bestehende Märkte zu entdecken und zu entwickeln, wo verfügbare Therapien bedeutenden Einschränkungen unterliegen. Arris' Forschungsschwerpunkt liegt auf Entdeckungsprogrammen auf Proteinase-Basis, die die Hemmung von Enzymen zum Ziel haben, die an Entzündungen und bestimmten anderen Krankheiten beteiligt sind, wie beispielsweise Asthma, Störungen der Blutgerinnung, Arthritis, Osteoporose, Krebs und verschiedenen Infektionskrankheiten.

Die Bristol-Myers Squibb ist eine vielseitig tätige weltweite Firma für Gesundheitsfürsorge und Körperpflege, deren Hauptgeschäftsbereiche Pharmazeutika, Verbraucherprodukte, Nährstoffe und medizinische Geräte sind. Sie ist ein Marktführer bei innovativen Therapien für Herz-Kreislaufkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten, Infektionskrankheiten, Störungen des Zentralen Nervensystems, Hautfunktionsstörungen, Krebs und verschiedene Infektionskrankheiten.

Das Bristol-Myers Squibb Pharmaceutical Research Institute beschäftigt 4000 Mitarbeiter in den Bereichen Wissenschaft und Verwaltung, die sich weltweit einsetzen für die Entdeckung und Entwicklung innovativer und kosteneffektiver pharmazeutischer Therapien. Die Firma rechnet mit Investitionen in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar in pharmazeutische Forschung und Entwicklung im Jahre 1997.

ots Originaltext: Bristol-Myers Squibb
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