Gehrer: Schule muß auf neue Herausforderungen vorbereiten

Wien (OTS) – Wir brauchen in Zukunft den selbständigen, mitdenkenden Mitarbeiter im Betrieb. Scheuklappenregelbefolger
sind nicht mehr gefragt. Neben einem guten Fachwissen ist soziale Kompetenz, Selbstkompetenz, Teamfähigkeit, Gesprächsführung und die Fähigkeit, politisch zu denken, gefragt. Schüler brauchen den Blick für sozial Schwächere und auch die Bereitschaft, sich lebenslang weiterzubilden. All diese Fähigkeiten muß ein Schüler im Unterricht mitbekommen. Das sagte heute, Montag, Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer in ihrer Eröffnungsrede
beim Symposium "Zur Zukunft der universitären Lehrerausbildung. Welche Ausbildung brauchen Lehrer und Lehrerinnen an höheren Schulen?" ****

Die gesellschaftliche Entwicklung zeige uns, daß die Individualität voranschreite, das Leben aber immer weniger planbar sei. Gehrer: "Wir müssen die jungen Menschen daher die Bereitschaft, sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen, mitgeben."

Wichtig sei die Entwicklung einer gesamthaften Persönlichkeit. "Neue Ideen und neue Lösungen kommen von Menschen, die sich auch musisch-kreativ gebildet haben. In unserer rationellen Welt darf nicht das Nützlichkeitsdenken die Oberhand gewinnen", so die Ministerin.

Der akademischen Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer kommt
daher große Bedeutung zu. Gehrer erwartet sich von dem Symposium ganz wesentliche Impulse für die universitäre Lehrerbildung.
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(Fortsetzung)

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