Auer: Mehr als 1 Milliarde Schilling für Krankenhausprojekte in Niederösterreich

Baumaßnahmen der Standorte Scheibbs, Korneuburg, Allensteig und Eggenburg sollen ohne Verzögerungen durchgeführt werden

St. Pölten, (SPI) - "Ein Investitionsvolumen von rund 1,1 Milliarden Schilling wird in den nächsten Jahren in die Krankenhäuser Scheibbs, Korneuburg, Allensteig und Eggenburg fließen. Bei der vergangenen Landtagssitzung am 27. November wurde jedenfalls ein entsprechender Antrag eingebracht, welcher sicherstellen soll, daß trotz der am 22. März vorgesehenen Landtagswahlen und eventuell noch vorgesehener
Genehmigungsschritte die vorgesehenen Projekte rasch und ohne Verzögerung durchgeführt werden können", so SP-Labg. Helene Auer in einer Stellungnahme.****

Die veranschlagten Gesamtherstellungskosten belaufen sich beim Krankenhaus Scheibbs auf rund 174 Millionen Schilling, für den Gesamtausbau des öffentlichen Krankenhauses in Korneuburg belaufen sich die Kosten auf rund 680 Millionen Schilling. Das öffentliche Krankenhaus Allensteig wird zu einer Sonderkrankenanstalt für Neurologie umgewandelt, die Kosten dafür bewegen sich auf einer Bandbreite zwischen 84 und 120 Millionen Schilling. Die Sonderanstalt für Neurologie soll 75 Betten umfassen, wofür neben der Adaptierung des bestehenden Krankenhauses entsprechende
Zubauten notwendig sind. Für die Gesamtsanierung der Sonderkrankenanstalt des allgemeinen öffentlichen Krankenhauses Eggenburg sind Gesamtkosten von 117 Millionen Schilling veranschlagt, Eggenburg ist das erste niederösterreichische Krankenhaus, in dem ein Ausbildungszentrum für Psychosomatik eingerichtet wird.

"Mit dem von den Sozialdemokraten initiierten Antrag ist sichergestellt, daß trotz der bevorstehenden Landtagswahlen die wichtigen Projekte für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ohne Verzögerungen verwirklicht werden können. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben der Politik, eine umfassende und leistungsfähige, aber auch eine auf dem letzten Stand der medizinischen Technik basierende Versorgung für die Bevölkerung bereitzustellen. Einschränkungen der Versorgung - etwa nach Lebensalter gestaffelt -, wie dies in einigen europäischen Ländern bereits üblich ist, werden von den Sozialdemokraten nicht hingenommen werden", stellt Labg. Auer abschließend fest.
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