VOTRUBA : INTEGRATIONSBERATUNGSSTELLE FÜR SCHULEN

Bewährtes Kindergartenmodell auf Hauptschulen ausdehnen

St. Pölten (SPI) Während die Integration behinderter Kinder in den niederösterreichischen Kindergärten problemlos funktioniert und beispielgebenden Modellcharakter über die Grenzen des Bundeslandes hinaus besitzt - was nicht zuletzt in der Tätigkeit der Beratungssstelle für Integration in den Kindergärten in St. Pölten begründet liegt-, mehren sich die Integrationsprobleme im Hauptschulbereich, erklärte Samstag Landesrätin Traude Votruba. "Um diese Probleme hintanzuhalten, soll nun auch für die Integration in den Hauptschulen eine entsprechende Beratungseinrichtung installiert werden", forderte Votruba.

Der bewährte Weg der Integration in den Kindergärten soll und muß logischerweise in den Schulen fortgesetzt werden. Während dies in den Volksschulen fast nahtlos funktioniert, spießt es sich im Hauptschulbereich. Das Gesetz ist dafür zwar ein Instrumentarium, aber alles andere als ein befriedigendes. "Die Integration der behinderten Kinder ist als Zukunftsperspektive für eine zukünftige funktionierende Intergration in der Gesellschaft zu wichtig, um
den derzeitigen Zustand hinnehmen zu können", unterstrich die Landesrätin. Um eine wirkliche Integration zu gewährleisten, werde ich im Frühjahr mit den Behindertenorganisationen Kontakt
aufnehmen und sie erneut zur Mitarbeit einladen, um gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten und durchzusetzen. "Die Beratungstelle für Integration in den Hauptschulen ist aber ein unverzichtbarer erster Schritt, um Eltern wie Kindern zu helfen, schon jetzt Barrieren und Widerstände, ob gesetzlicher Natur oder von persönlicher Seite der Elternvereine zu überwinden", hob Votruba abschließend hervor.
(Schluß)nk

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