Scientology: Kohl offenbart 'wahre Absichten'

Wien (OTS) - Die Scientology Kirche zeigte sich heute erfreut,
daß der ÖVP Klubobmann Andreas Kohl mit seinen Aussagen im Morgenjournal und gegenüber der Austria Presse Agentur erstmals die wahren Absichten der ÖVP zeigt, nämlich durch das verfassungswidrige Gesetz über 'religiöse Bekenntnisgemeinschaften' eine Anerkennung von Religionsgemeinschaften unter allen Umständen zu verhindern.

"Damit ist erstmals dokumentiert, daß Kohl bzw. die ÖVP verfassungswidrig handelt, denn Kohl äußerte schon im vorhinein, daß die Zeugen Jehovas und die Scientology Kirche keine Chance auf die Anerkennung als Bekenntnisgemeinschaft haben", sagte Scientology-Sprecher Böck in einer ersten Stellungnahme.

"Die Scientology Kirche hat bereits klargestellt, daß sie nicht im geringsten auf eine Anerkennung durch ein Gesetz wert legt, daß in mehreren Punkten verfassungswidrig ist und dem Geiste der Inquisition entspricht", fuhr Böck fort. Böck wiederholte seine Ankündigungen, das Gesetz im Falle der Beschlußfassung vor dem Verfassungsgericht anzukämpfen.

Böck forderte auch die ÖVP und vor allem Werner Amon auf, die angeblich positiven Stellungnahmen des Justiz- bzw. Innenministeriums und die des Verfassungsdienste zum Gesetzesentwurf öffentlich vorzulegen, da nach Informationen diese Stellungnahmen in keinster Weise positiv ausgefallen sind. "Wenn die ÖVP nichts zu verstecken hat, so kann sie doch ohne weiters diese Offenlegen", so Böck.

"Es zeigt schon von Argumentationsnot, wenn Kohl nun den Verfassungsexperten Prof. Mayer attackiert und für nicht kompetent erklärt", so Böck. "Es zeigt aber auch, daß die ÖVP bereit ist, sich über den liberalen Rechtsstaat hinwegzusetzen und es sogar in Kauf nimmt, ein verfassungswidriges Gesetz zu beschließen", schloß Böck.

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