ARBÖ erklärt Unterschied zwischen "Überholen" und "Nebeneinanderfahren"

Wien (ARBÖ) - Der Verwaltungsgerichtshof hat in einer
Entscheidung wieder einmal den Unterschied zwischen "Überholen"
und "Nebeneinanderfahren" betont. Die ARBÖ-Verkehrsjuristen klären dazu auf:

Das "Nebeneinanderfahren" von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf zwei Richtungsfahrbahnen gilt nur dann nicht als "Überholen" wenn sich auf BEIDEN Fahrstreifen "Fahrzeugreihen" fortbewegen. Wobei von einer "Fahrzeugreihe" erst dann gesprochen werden kann, wenn mindestens drei Fahrzeuge auf einem Fahrstreifen hintereinander unterwegs sind.

Das heißt, warnen die ARBÖ-Verkehrsjuristen, das Rechtsüberholen eines einzelnen, notorischen "Linksfahrers" auf einer Autobahn oder Schnellstraße ist auch dann verboten, wenn auf dem rechten Fahrstreifen ein aufgelockerter Kolonnenverkehr herrscht.

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