VOTRUBA : BEDEUTUNG DES WASSERS FRÜH GENUG ERLERNEN

Lehrbuch "Von Kindern für Kinder" soll diesen Schritt erleichtern

St. Pölten (SPI) Das Wasser ist das zentrale Element unseres Lebens und nicht überall so selbstverständlich verfügbar wie bei uns. Die Trockengebiete der Erde breiten sich aus und
Wissenschafter warnen bereits vor Zukunftsszenarien, in denen
Kriege um dieses so lebenswichtige Element geführt werden. Denn Wasser heißt Leben. Die Selbstverständlichkeit der nur scheinbar unerschöpflichen Wasserreserven unserer Heimat dürfen uns keinesfalls zu einem sorglosen Umgang verleiten. Deshalb ist es wichtig, daß Kinder so früh als möglich die Bedeutung des Wassers erlernen, erklärte Freitag Landesrätin Traude Votruba. In den kommenden Tagen wird deshalb ein "Schulbuch von Kindern für
Kinder" präsentiert, daß ein umfassendes Aktivprogramm zu Thema Wasser enthält und diesen Lernschritt vereinfachen soll. "Je
besser das Verständnis und die Kenntnis ob der Zusammenhänge und der Wasserkreisläufe ist, desto sorgsamer werden die Menschen
damit umgehen. Was liegt also näher, als sich bereits im Vorschulalter und vor allem in der Schule intensiv mit dem Wasser auseinanderzusetzen und so bewußtseinsbildend zu wirken", betonte Votruba.

Es genügt nämlich nicht dem Spruch zu folgen, daß wir die Erde von unseren Kindern nur geliehen haben und sie möglichst unbeschädigt den kommenden Generationen weitergeben müssen. "Wir müssen diese Generationen auch in die Lage versetzen, unsere und die Fehler der Vergangenheit erst gar nicht zu machen. Der Wohlstand, die soziale Sicherheit und die funktionierende
Wirtschaft unserer Gesellschaft im drittreichsten Land der Europäischen Union versetzt uns in die Lage, veranwortungsvoll mit den Ressourcen von Natur- und Umwelt umzugehen", unterstrich die Landesrätin. Im Unterschied zu einigen südlichen Ländern Europas oder der dritten Welt muß niemand in Österreich sein Überleben auf Kosten der Umwelt erkämpfen. Ganz im Gegenteil wird die Natur als unverzichtbarer Erholungsraum immer wichtiger, die es zu schützen gilt.

Unsere Kinder sind bereits in diesen Wohlstand der Konsumgesellschaft hineingeboren und erachten ihn als Selbstverständlichkeit, auf die man aufbauen kann. " Was nützt aber das schönste Mountainbike, wenn man damit nur durch tote Wälder radeln könnte, zu Seen, in denen man nicht mehr baden kann und vorbei an Quellen, deren Wasser längst untrinkbar geworden
ist. Aufbauend auf diesen ureigensten Interessen kann fundierter Umweltschutz betrieben werden, wenn wir ihn mit entsprechendem Wissen untermauern. Und genau darum geht es", schloß Votruba. (Schluß)nk

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