Eurobike AG: EUROBIKE AG erzielt zweistelligen Umsatzzuwachs und Ertragsplus

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Die in Düsseldorf ansässige
EUROBIKE AG, führender Anbieter von Motorrad-Zubehör und -Bekleidung in Deutschland und Europa, konnte die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr 1996/97 (Stichtag: 30.09.) von DM 306,0 Mio um 10,2 % auf DM 337,0 Mio steigern. Wie Herbert Will, Vorstand von EUROBIKE, hierzu erläuterte, sei das Wachstum sowohl im Einzelhandel als auch im Großhandel erzielt worden. Bei den EUROBIKE-Shops sei die positive Entwicklung vor allem durch die Einzelhandelskette Polo gestützt worden, aber auch Hein Gericke hätte zu diesem Erfolg beigetragen. Somit sei auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Richtigkeit der EUROBTKE-Strategie, die auf eine hohe Abdeckung der regionalen Märkte ausgerichtet ist, unter Beweis gestellt worden.

Das allgemeine Konsumklima in der Bundesrepublik Deutschland sei nach wie vor nicht zufriedenstellend gewesen, was sich für EUROBIKE in einem Sinken der Durchschnittspreise dokumentiert habe. Diese Entwicklung - so Will - werde mittelfristig jedoch marktstarke Anbieter wie EUROBIKE begünstigen.

Auch die Ertragslage der EUROBIKE-Gruppe wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum verbessert. Nach vorläufigen Berechnungen konnte die Rohertragsmarge stabil gehalten werden. Sie bewegte sich mit 40,5 % (Vorjahr: 41,0 %) im oberen Bereich des Planungskorridors. Das konsolidierte Ergebnis vor Steuern stieg von DM 19,2 Mio (nach Börseneinführungskosten) um 31,8 % auf DM 25,3 Mio.

Um die Effizienz der EUROBIKE-Gruppe nachhaltig zu steigern, wurden im vergangenen Jahr zwei neue halbautomatische Läger eingerichtet. Aufgrund von Anlaufschwierigkeiten bei ihrer Inbetriebnahme mußte vorübergehend zusätzliches Personal eingestellt werden. Ohne diesen Einmal-Effekt und die vorübergehenden Folgen von Produktionsschwierigkeiten bei Zulieferern wäre - so Will - ein deutlicheres Ertragswachstum möglich gewesen.

Im Hinblick auf die weitere Entwicklung der EUROBIKE AG zeigt sich der Vorstand ebenfalls zuversichtlich. Der Motorrad-Boom in der Bundesrepublik und im europäischen Ausland halte ungebrochen an. Die Liberalisierung der Führerscheinpflicht für Maschinen bis 125 ccm trage hierzu auch künftig bei. Durch die aktuelle Diskussion über die "Schein-Selbständigkeit" und derzeit laufende Prozesse mit ausgeschiedenen Shop-Partnern erwartet Will keine zusätzlichen Belastungen.

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