Strasser: VP stärkt Bürgermitbestimmung bei Landtagswahl

Alle anderen Fraktionen sind gegen Ausweitung der Demokratie

Niederösterreich, 28.11.97 (NÖI) Während die Volkspartei Niederösterreich mit ihrem Persönlichkeitsmodell die Mitbestimmung und Mitentscheidung für den Bürger bei der Landtagswahl stärkt, sprechen sich alle anderen Fraktionen im Landtag gegen eine solche Bürgerbeteiligung aus, stellte LAbg. Dr. Ernst Strasser fest.***

In der gestrigen Landtagssitzung wurde ein Antrag der
Volkspartei Niederösterreich, bei dem der Bürger bei der kommenden Landtagswahl ein echtes Auswahlrecht haben soll, niedergestimmt.
Die Volkspartei ist damit die einzige im Landtag vertretene
Partei, die es mit einer Ausweitung der Demokratie und der Bürgerrechte ernst meint, so Strasser weiter.

Wir werden unseren Wählern diese Chance eines Persönlichkeitswahlrechtes aber nicht nehmen. So wird parteiintern das VP-Modell eingesetzt. Dabei geht es um eine Bürgermitbestimmung. So erhält der erstgereihte Kandidat 4% der Parteistimmen pro Bezirk und der Zweitgereihte 2% Grundpunkte. Gemeinsam mit den Vorzugsstimmen ergibt sich dann die endgültige Reihung. Im Gegensatz zu anderen Parteien, wo rund 4000 Vorzugsstimmen notwendig sind, um einen davorgereihten Kandidaten
zu überholen, reichen beim VP-Modell 480 Stimmen. Der Wähler hat also nur bei der Volkspartei Niederösterreich die wirkliche Möglichkeit, seinen Wunschkandidaten im Bezirk auch auszuwählen.

- 1 -

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI