Donauhafen Enns-Ennsdorf präsentierte sich in Rotterdam

Gabmann: Engere Zusammenarbeit der europäischen Häfen

St.Pölten (NLK) - Eine Delegation des Donauhafens Enns-Ennsdorf unter der Lei-tung des niederösterreichischen Wirtschafts-Landesrates Ernest Gabmann und des oberösterreichischen Landeshauptmannstellvertreters Christoph Leitl führte in den letzten Tagen ausführliche Gespräche in Rotterdam mit dem dortigen Hafen-Management und Vertretern von Unternehmen, die die europäischen Wasserwege für den Gütertransport nützen. Im Mittelpunkt der Kontakte stand die Intensivierung der Kooperation mit dem Rotterdamer Hafen als größtem europäischen Seehafen mit dem Ziel, den Warentransport im gegenseitigen West-Ost-Verkehr auf der Donau zu stei-gern.

Angesichts der rasanten Zuwachsraten im europäischen Güterverkehr bezeichnete es Landesrat Gabmann als vordringliche Aufgabe, den Gütertransport auf den Was-serwegen als günstige Alternative gegenüber Straße und Schiene aufzuwerten und die Zusammenarbeit der großen europäischen Häfen zu intensivieren. Zu diesem Zweck hat das Management des Donauhafens Enns-Ennsdorf im vergangenen Jahr auch bereits Gespräche mit den Hafenverwaltungen in Hamburg und Frankfurt ge-führt. Die gute Entwicklung des Donauhafens Enns-Ennsdorf, in dem bereits 300.000 Tonnen Güter wasserseitig und 800.000 Tonnen landseitig umgeschlagen werden, beweist die zunehmende Bedeutung des Warentransports über die europäischen Wasserwege.

Bei der Präsentation in Rotterdam verwies Landesrat Gabmann
auch auf die Be-triebsansiedlungsmöglichkeiten im Industrieparkgelände der Landesgesellschaft ECO PLUS in unmittelbarer Nähe des Hafens Ennsdorf. Dieser Standort sei vor allem auch für Geschäftsbeziehungen in die neuen Reformländer ideal gelegen.

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