AFFÄRE TELEGES: EIN SITTENBILD VON KAV UND OPPOSITIONSPOLTIIK

Pfeiffer warnt vor Vorverurteilungen

Wien (ÖVP-Klub) - Kritisch setzte sich ÖVP-Gemeinderat
KommR Gerhard Pfeiffer in der aktuellen Stunde der heutigen
Sitzung des Wiener Gemeinderates mit dem Krankenanstalten-
verbund, aber auch mit dem Selbstverständnis einiger Opposi-tionsparteien auseinander. "Sie greifen in ein laufendes Ver-
fahren ein. Sie inszenieren einen Schauprozeß und sprechen Vor-verurteilungen aus", warf Pfeiffer im Zusammenhang mit den Ge-schäften der Firma Teleges mit der Stadt Wien den Abgeordneten
von LIF und Grünen vor. *****

"Ihr Versuch der öffentlichen Beeinflussung ist unredlich",
hielt Pfeiffer Grün-Gemeinderat Kenesei vor. "Offensichtlich
ist für Sie nur gut, was der Partei nützt. Das ist die prakti-sche Umsetzung Ihres marxistischen Denkansatzes!"

Gleichzeitig gewähre die Affäre Teleges Einblicke in manche
große Einrichtungen unseres Gemeinwesens. "Leute, die sich
strafbar machen, wird es immer geben", räumte Pfeiffer ein.
"Daß aber der Krankenanstaltenverbund alle paar Monate damit auffällt, daß dort Fehlleistungen passieren, ist aber kein Zu-fall. Ursache für all die Fehlleistungen ist eine mangelnde Dienstaufsicht!"

Das Sittenbild der Opposition, das diese Debatte zeigt, sei
aber auch alles andere als positiv: "Ein Mißstand wird behaup-
tet und die Maßnahmen, die Stadtrat ergreift, werden verur-
teilt." Pfeiffer äußerte sein Vertrauen in die Maßnahmen, die Stadtrat Rieder zur Aufklärung der Affäre ergriffen hat. "Ich
bin davon überzeugt, daß Stadtrat Rieder die erforderlichen Konsequenzen ziehen wird, sollte sich die Richtigkeit der Vor-würfe erweisen. Sollte er das nicht tun, können Sie sicher
sein, daß wir den Koalitionspartner wissen lassen, was zu tun
ist. Aber ein vorzeitiges Köpferollen lehnen wir ab!"

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