Scientology reicht Beschwerde bei Presserat betreffend Kreuz und Quer Sendung ein

Wien (OTS) - Die Scientology Kirche kündigte heute an, beim Presserat eine Beschwerde betreffend der Kreuz & Quer Sendung vom 26. November 1997, einzureichen.

Die Sendung wurde von den Verantwortlichen der Redaktion Kreuz und Quer extrem einseitig durchgeführt, man hat sich NICHT an die vor der Sendung versprochene Aufteilung der Gesprächspartner - der Fairneß wegen - gehalten, man hat sogar abgelehnt, zwei Scientologen der Ausgeglichenheit willens mit zwei Gegnern gegenüberzustellen und der Moderator Peter Pawlowsky hat es nicht mal der Mühe Wert gefunden, den anwesenden Scientologen, die sich den wüsten Angriffen von drei Personen gegenüber sahen, genug Zeit einzuräumen, statt dessen wurden die Scientologen sogar vom Moderator unterbrochen und selbst Angegriffen.

"Ich bin entsetzt, wie leicht man es Propagandisten wie Werner Amon macht, mit seinen Feindbildern in der Öffentlichkeit Stimmung gegen Scientology zu machen", sagte Scientology-Sprecher Böck. "Da wird vorher ein 30minütiger Propagandafilm aus Deutschland importiert der den Scientologen Mord unterstellt (!), man konfrontiert einzeln Scientologen mit den wüsten Attacken dreier Personen, bei denen sich auch der Moderator beteiligt, und sagt dann: "Ja, das ist Scientology - wir müssen nun etwas unternehmen", fuhr Böck fort.

In den Anschuldigungen unterstellte der Moderator Pawlowsky den Scientologen, daß keine Transparenz herrscht und 'Geheimniskrämerei' stattfindet. Tatsache ist, daß im Zuge der Gespräche mit den Sendungsverantwortlichen die Scientology Kirche diesen angeboten hat, in der Kirche in Österreich zu Filmen, Scientologen zu interviewen, die Kirche in den USA zu besuchen und den Präsidenten der Scientology Kirche International zu interviewen. Das Angebot wurde NICHT angenommen!

"Man muß sich das mal vorstellen: Unter acht Millionen Scientologen stirbt ein Mensch, ein Journalist vom ZDF ist derartig Geschmacklos und versucht den Scientologen Mord (!) zu unterstellen. Man hat diesen Fall in den Vereinigten Staaten wie jeden anderen untersucht und keiner in den USA würde auf die widerliche Idee kommen, den Scientologen Mord anzudichten. Damit legt man den Nährboden für weitere Angriffe und verstärkt die Feindbilder", so Böck.

"Man braucht offensichtlich zwei Politiker, von denen einer Berufsverbote fordert, einen wildgewordenen Journalisten, der an Paranoia leidet ("Mein Telefon ging nicht mehr") und einen Moderator, um eine "faire Diskussion" mit einer Scientologin zu führen", schloß Böck.

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Andreas Böck, Tel.: (01) 522 36 18 DW 17

Scientology Kirche Österreich

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