Ländlicher Raum hat Beschäftigungspotentiale

Pröll: Regionale Fördermittel umsichtig einsetzen

St.Pölten - NLK - "Die künftigen regionalen Fördermittel, wie sie in der Agenda 2000 vorgesehen sind, müssen umsichtig
eingesetzt werden und dürfen sich nicht nur an der Arbeitslosenquote orientieren, sondern auch an der Abwanderungs-
und Pendler-quote.", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute bei einem Symposion des ökosozialen Forums Österreich in Brunn am Gebirge zum Thema Beschäftigungspo-tential im ländlichen Raum. Pröll ging vor allem auf die Landentwicklung und die Dor-ferneuerung in Niederösterreich ein, und bezeichnete beide Initiatven als die wichtig-sten Standbeine der Regionalen Entwicklung. Die Dorferneuerung sei eine beispiel-gebende Bürgerbewegung, die äußerst effizient und wirtschaftlich erfolgreich sei. "In Niederösterreich haben wir grundsätzlich gute Fördermodelle, die eine Hilfe zur Selbsthilfe sind", meinte Pröll.

Seit dem Beitritt Österreichs zur EU habe man in rund 2.400 Projekten die Ressour-cen der Regionen optimal genutzt. Durch nachhaltige ländliche Entwicklung sei es gelungen, wichtige Beschäftigungsimpulse auszulösen. Niederösterreich könne all-gemein mit guten wirtschaftlichen Daten punkten, für die auch die Realisierung der Landeshauptstadt St.Pölten verantwortlich sei.

Bei der Tagung des ökosozialen Forums ging es darum, Lösungsansätze zur aktuel-len Arbeitsmarktsitzuation einzubringen, und de Bedeutung von dezentralen Arbeits-plätzen hervorzuheben. Experten zeigten unter anderem Existenzsicherungsstrategi-en für die österreichischen Bauern und Beschäftigungschancen im ländlichen Raum auf.

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