Vorbildliche Bauten mit dem NÖ Wohnbaupreis ausgezeichnet

Freibauer: Mensch hat im Mittelpunkt zu stehen

St.Pölten (NLK) - Ein optimales Verhältnis von Gestaltungs-
und Wohnqualität auf der einen Seite sowie Bauzeit und Kosten auf der anderen Seite - das sind die we-sentlichsten Kriterien des NÖ Wohnbaupreises für vorbildliche Wohnbauten, der heuer zum drittenmal vergeben wurde. Im St.Pöltner Landhaus wurden heute die vier Sie-gerprojekte, davon zwei Anerkennungspreise, vorstellt,
die von einer hochkarätig be-setzten Jury aus 29 eingereichten Projekten ausgewählt wurden.

Der Preis ging an eine Wohnhausanlage in Orth an der Donau, die sich neben der Ästhetik vor allem durch Funktionalität und Wirtschaftlichkeit sowie dem Einsatz öko-logischer Baumaterialien auszeichnet. Im Mittelpunkt der Anlage liegt ein Kinderspiel-platz als Gemeinschaftszentrum. Errichtet wurde das Haus mit 20 Wohneinheiten und 20 Pkw-Einstellplätzen von der Kamptal Gemeinützigen Wohnbau GesmbH. Planen-der Architekt war Dipl.Ing. Wolfgang Presoly.

Der zweite Preisträger ist eine aus vier gekuppelten Mehrfamilienhäusern errichtete Anlage in Felixdorf mit insgesamt
36 Wohnungen. Ein besonderes Merkmal dieser Anlage, die von der Gemeinnützigen Bau - und Wohnungsgenossenschaft Wien-Süd errichtet wurde, ist die übergrünte Tiefgarage.

Ein Anerkennungspreis ging an ein Seniorenwohnhaus in Traisen, ein weiterer wur-de für die vorbildliche Sanierung des "Schiltingerhofes" in Langenlois vergeben. Beim Seniorenhaus
wurden durch den Einbau von Aufzügen und die warme Architektur nicht nur die Bedürfnisse und die Wünsche der älteren Menschen berücksichtigt, sie finden hier auch jeden Komfort vor. Beim "Schiltingerhof" ist es hervorragend gelun-gen, den Altbestand in die Anlage einzubinden. Die Planung und Durchführung erfolg-te in Zusammenarbeit mit den Bundesdenkmalamt.

Für Landesrat Edmund Freibauer sind die Siegerprojekte
Beispiele dafür, daß heute nicht nur qualitätsorientiert und funktionell, sondern auch landschafts- und ortsbildge-recht gebaut werde. "Im Mittelpunkt aller Bemühungen hat jedoch der Mensch zu ste-hen." Umso mehr sei es notwendig, moderne und zeitgemäße Wohnungen zu schaf-fen, die sich Familien auch leisten können. Freibauer errinnerte auch an die Wohn-bautätigkeit der letzten fünf Jahre in Niederösterreich. So habe man das Ziel, von 1993 bis 1997 mindestens 50.000 Wohneinheiten im Neubaubereich zu fördern, deut-lich überschritten. "In diesem Zeitraum wurden 66.800 Einheiten bewilligt und im Alt-hausbereich für Sanierungsarbeiten 57.000 Wohneinheiten mit Zuschüssen geför-dert."

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