Heiliger Florian wacht an der Zufahrt zum Regierungsviertel

3,80 Meter hohe Skulptur an der Bundesstraße 1a enthüllt

St.Pölten (NLK) - Der Heilige Florian, vor allem als oberster Schutzpatron der Feu-erwehren bekannt, soll nun auch über die Landeshauptstadt "seine schützende Hand halten". An der Zufahrt
zum Neuen Landhaus an der B 1a, Umfahrung Oberwagram, wurde
gestern eine rund zwei Tonnen schwere und 3,80 Meter hohe Statue
aus Sandstein enthüllt. Gefertigt wurde das auf Initiative des Hafnerbacher Heimatfor-schers Josef Stern entstandene Kunstwerk
von den St.Pöltner Künstlern Prof. Robert Herfert sen. und dessen Sohn Andreas.

Das Kunstwerk des Heiligen, der während der letzten Christenverfolgung im Jahr 304 nach Christus wegen seines Glaubensbekenntnisses in der Enns ertränkt wurde, zeigt eine sehr realistische Darstellung eines römischen Jünglings. Zwar mit Helm, aber sonst gänzlich unbewaffnet, weisen die Künstler damit auf Jugend und Gewalt-verzicht hin. Eine Tafel am Sockel der Statue
gibt das Leben des Märtyrers in lateini-scher Sprache wieder, die Übersetzung ins Deutsche ist auf der Rückseite zu lesen. Sein Bezug zur neuen Landeshauptstadt ist auch darin zu sehen, daß er wegen sei-ner Tätigkeit als Leiter der Kanzlei des römischen Statthalters der Provinz Uferno-ricum auch als "erster Landesamtsdirektor" bezeichnet wird.

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