Zukunft der Mariazellerbahn

Land Niederösterreich setzt Initiativen

St.Pölten (NLK) - In der vollbesetzten Kirchberghalle in
Kirchberg an der Pielach fand kürzlich eine Podiumsdiskussion über die Zukunft der Mariazellerbahn statt, die im kommenden Jahr ihr 100jähriges Jubiläum feiert. Das Land NÖ hat durch die Ver-kehrsdiensteverträge, die die NÖVOG mit den ÖBB geschlossen hat, entscheidend zur Zukunftssicherung dieser berühmten Bahn beigetragen und stellt jährlich 31 Mil-lionen Schilling als Leistungsabgeltung an die ÖBB bereit. Mehrere regionale Initiati-ven beweisen das hohe Interesse der Bevölkerung und der Wirtschaft an der Bahn. So gibt es Bemühungen um Aufnahme des Güterverkehrs auf der Schiene, was sich auch im NÖ Landesverkehrskonzept 1997 niederschlägt.

Das Amt der NÖ Landesregierung hat daher die NÖVOG beauftragt, gemeinsam mit den zuständigen Stellen der Steiermärkischen Landesregierung sowie den ÖBB ein Gesamtkonzept (Personen- und Güterverkehr) zur zukunftsorientierten Reorganisati-on der Mariazellerbahn zu erarbeiten. Wie Dipl.Ing. Knoll, der Geschäftsführer der NÖVOG, dazu erläuterte, ist es das Ziel des Konzeptes, durch Zusammenführen aller bisher vorliegenden Studien durch einen unabhängigen Gutachter in Szenariotechnik Handlungsalternativen aufzuzeigen, die einen sinnvollen Einsatz öffentlicher Mittel rechtfertigen. Erst auf dieser Grundlage können die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Daß dieser Weg der richtige ist, wurde bei der Zahnradbahn auf den Schneeberg von ÖBB und NÖVOG gemeinsam bewiesen und die Ergebnisse zügig umge-setzt, sodaß im September neue und moderne Fahrzeuge bestellt werden konnten.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2312

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK